WOCHENAUSBLICK

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    Verderben erneute KI-Sorgen die Jahresendrally?

    Für Sie zusammengefasst
    • Fed senkt Zinsen, Anleger hoffen auf Jahresendrally.
    • Dax erreicht 6% Plus, Blick auf 24.500 Punkte.
    • KI-Investitionen sorgen für Unsicherheit am Markt.
    WOCHENAUSBLICK - Verderben erneute KI-Sorgen die Jahresendrally?

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk der US-Notenbank Fed mit einer nochmaligen Zinssenkung hoffen die Anleger in der letzten vollen Handelswoche vor Weihnachten auf eine Fortsetzung der jüngsten Aktienmarkt-Rally. Damit könnte aus dem bisher guten Dezember-Lauf tatsächlich noch die viel zitierte Jahresendrally werden. Für Gegenwind könnten allerdings kurz vor dem Wochenende abermals aufgekommene Sorgen über die Rentabilität der milliardenschweren Investitionen vieler Tech-Konzern in Künstliche Intelligenz sorgen. Hinzu kommen wichtige US-Konjunkturdaten in der neuen Woche.

    Laut Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets bleibt der Dax mit seinem jüngsten Anstieg zunächst "exakt im Fahrplan", denn üblicherweise ist der Dezember ein starker Börsenmonat. Aktuell hat der deutsche Leitindex in diesem Monat "erst" eineinhalb Prozent gewonnen. Ausgehend vom November-Tief knapp unter 23.000 Punkten wächst das Plus auf sechs Prozent an.

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    Nachdem der New Yorker Dow Jones Industrial bereits seinen nächsten Rekord erreicht hat, richten sich die Blicke hierzulande auf die Dax-Bestmarke von 24.771 Punkten. Molnar sieht auf dem Weg dahin im Bereich von 24.500 Punkten die letzte relevante Hürde. Auch zur runden Marke von 25.000 Punkten ist es dann nicht mehr weit.

    Laut der Commerzbank war die Fed zuletzt aus drei Gründen der entscheidende Kurstreiber: Neben der Zinssenkung verwies Analyst Andreas Hürkamp auf den beschlossenen Ankauf kurzlaufender Anleihen und auf eine erhöhte Prognose für das US-Wirtschaftswachstum. Er rechnet damit, dass weitere Konjunkturdaten in der kommenden Woche sein optimistisches Bild für die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bestätigen.

    Von Anlegern sehnlichst erwartet wird der US-Arbeitsmarktbericht am Dienstag, wobei neben dem Bericht für November auch Daten zur Beschäftigung für Oktober nachgeholt werden. Damit wird sich das Problem weiter auflösen, dass sich nach einem wochenlangen Regierungsstillstand wichtige Konjunkturdaten aufgestaut hatten. Die Fed stellt dem Jobmarkt als zweites Kriterium die Inflation gegenüber und zu dieser werden am Donnerstag Neuigkeiten für November erwartet.

    Die Fed steckte vor dem Hintergrund der Jobmarkt- und Inflationseinflüsse sowie teils noch fehlender Daten in einer Zwickmühle. Deka-Bank-Chefvolkswirt Ulrich Kater sprach von einem Kompromiss, den die Fed zuletzt hatte eingehen müssen. In einer Zeit, in der es unter anderem wegen der US-Zölle eine inflationäre Gefahrenlage gebe, habe der Arbeitsmarkt jüngst Signale der Schwäche ausgesendet. Kater findet, die Fed habe dafür gesorgt, dass das Vertrauen der Marktteilnehmer in ihr Tun intakt bleibt.

    Die Notenbank hat ihre Entscheidung für den Dezember bereits gefällt. Am Donnerstag folgen die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England. Von der EZB werden so schnell keine weiteren Zinssenkungen erwartet.

    Abseits der Erwartungen in puncto Geldpolitik richten sich die Blicke weiter auf das Boom-Thema KI. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, hat der Software- und Hardwarekonzern Oracle Fertigstellungstermine für einige der Rechenzentren für den Entwickler von KI-Modellen OpenAI von 2027 auf 2028 verschoben, vor allem wegen Arbeitskräfte- und Materialengpässen.

    Der Dax rutschte daraufhin im Sog schwacher US-Börsen ins Minus und gab am Ende moderat nach. Nach der langen Rally vieler KI-Werte scheint das abermals Sorgen geweckt zu haben, wann Unternehmen angesichts knapper Ressourcen und damit eventuell noch höherer Investitionen mit ihren KI-Geschäften Geld verdienen werden. Solche Bedenken hatten zuletzt immer mal wieder belastet.

    Bevor die Anleger ihre Bücher für dieses Jahr dann so langsam schließen, könnte der Schlussakkord vor Weihnachten am kommenden Freitag nochmals vom großen Verfall an den Terminbörsen geprägt werden. An diesen Tagen laufen Optionen an den Terminbörsen aus. Dabei sind unkontrollierte Ausschläge möglich, weil große Marktteilnehmer versuchen, die Kurse nochmals in eine für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen.

    Was deutsche Unternehmen betrifft, könnten die am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorgestellten Zahlen von Nike und Fedex zu Wochenschluss die Aktien deutscher Konkurrenten wie Adidas , Puma und DHL bewegen. Hierzulande gibt es Nachzügler der Berichtssaison wie Thyssenkrupp Nucera am Mittwoch und Douglas am Donnerstag./tih/mis/jha/he

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur adidas Aktie

    Die adidas Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,04 % und einem Kurs von 47,10 auf Lang & Schwarz (14. Dezember 2025, 18:59 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der adidas Aktie um -4,87 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -4,57 %.

    Die Marktkapitalisierung von adidas bezifferte sich zuletzt auf 27,57 Mrd..






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