Erlaubnis für Enhertu erteilt
Mega-Zulassung in den USA: Diese Unternehmen profitieren!
Das von AstraZeneca und Daiichi Sankyo entwickelte Krebsmedikament Enhertu darf in den USA erstmals als Erstlinientherapie gegen HER2-Brustkrebs eingesetzt werden.
- Enhertu als Erstlinientherapie für HER2-Brustkrebs genehmigt.
- AstraZeneca zahlt 150 Mio. USD an Daiichi Sankyo.
- Aktien beider Unternehmen zeigen starke Kursgewinne.
- Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
AstraZeneca und Daiichi Sankyo haben in den USA die Genehmigung erhalten, die Zulassung ihres gemeinsam entwickelten Medikaments Enhertu in Kombination mit einem weiteren Arzneimittel als Erstlinientherapie für eine bestimmte Form von Brustkrebs auszuweiten. Die Unternehmen gaben am späten Montag bekannt, dass dieser Schritt eine Zahlung von 150 Millionen US-Dollar von AstraZeneca an Daiichi Sankyo im Rahmen einer 2019 geschlossenen Kooperationsvereinbarung auslösen wird.
Die Zulassung von Enhertu in Kombination mit Perjeta von Roche Holding gilt für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patientinnen mit einer Form von Brustkrebs. Diese Form ist als HER2-positiv bekannt. Wie das Unternehmen mitteilte, kann der Tumor hierbei nicht entfernt werden. Das Krebsmedikament Enhertu wurde vor sechs Jahren erstmals zugelassen und befindet sich nun in früheren Behandlungsphasen.
Laut den Unternehmen handelt es sich dabei um die erste neue Erstlinientherapie für diese Art von Brustkrebs, die in den USA seit zehn Jahren zugelassen wird. Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen einer klinischen Studie in der Spätphase, die zeigt, dass die Medikamentenkombination das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit verringert und den FDA-Zulassungen für eine beschleunigte Prüfung und eine bahnbrechende Therapie folgt, so AstraZeneca und Daiichi Sankyo. Die Unternehmen fügten hinzu, dass in anderen Ländern derzeit separate Zulassungsanträge geprüft werden.
Die Aktie von AstraZeneca ist in diesem Jahr knapp 20 Prozent im Plus. Ein Anteilschein kostet aktuell 155 Euro. AstraZeneca hat von JPMorgan, Bernstein Research und Jefferies im Dezember "Buy"-Ratings erhalten.
Die Aktie von Daiichi Sankyō ist seit Jahresbeginn knapp 30 Prozent im Plus. Ein Anteilschein kostet aktuell 18,52 Euro. Die Aktie hat vor wenigen Wochen von Jefferies ein "Buy"-Rating erhalten.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
