Crash statt Jahresendrallye

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    Krypto rutscht noch tiefer ins Minus: Bitcoin unter 86k

    Der Krypto-Markt rutscht weiter ab, Bitcoin, Ethereum und Co. verlieren deutlich, während wachsende Unsicherheit die Aussicht auf eine Jahresendrallye ersticken.

    Für Sie zusammengefasst
    • Krypto-Markt fällt weiter, Bitcoin unter 86.000 USD.
    • Marktkapitalisierung sinkt auf unter 2,95 Billionen USD.
    • Über 580 Millionen USD an Long-Positionen liquidiert.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Crash statt Jahresendrallye - Krypto rutscht noch tiefer ins Minus: Bitcoin unter 86k

    Der Traum von grünen Zahlen zum Jahresende rückt für Anleger am Krypto-Markt in weite Ferne. Ein breiter Abverkauf bei Bitcoin und den größten Altcoins hat die Stimmung deutlich eingetrübt und erinnert eher an klassische "Risk-off"-Phasen an den Aktien-Märkten als an eine späte Jahresendrallye.

    Marktkapitalisierung fällt unter 3 Billionen US-Dollar

    Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ist innerhalb von 24 Stunden um fast vier Prozent eingebrochen und liegt nun wieder unter 2,95 Billionen US-Dollar. Angeführt wird der Rückgang von Bitcoin mit einem Minus von mehr als vier Prozent. Damit notiert die größte Kryptowährung unter 86.000 US-Dollar.

    Auch Altcoins zeigen kaum Widerstand. Ethereum fällt am Dienstagmorgen um über 6,5 Prozent auf rund 2.920 US-Dollar. XRP verliert knapp sechs Prozent und notiert bei etwa 1,87 US-Dollar. Dogecoin und Cardano geben jeweils rund fünf Prozent nach. Die Verluste ziehen sich nahezu durch die gesamte Liste der Top 100 Kryptowährungen.

    Über 580 Millionen US-Dollar an Long-Positionen liquidiert

    Der Kursrutsch hatte spürbare Folgen für gehebelte Trader. Laut Marktdaten wurden über 580 Millionen US-Dollar an bullischen Positionen liquidiert. Besonders stark betroffen waren Long-Wetten auf Bitcoin und Ethereum. Rund 87 Prozent der Verluste entfielen auf steigende Positionierungen.

    Rotation in sichere Häfen belastet Risikoassets

    Als die großen Indizes zum Wochenbeginn nachgaben, wurden Risikoassets quer durch alle Anlageklassen verkauft – Kryptowährungen eingeschlossen.

    "Die Liquidität wird zum Jahresende spürbar dünner, was Kursbewegungen überzeichnet, insbesondere während der US-Handelszeiten", sagte Rick Maeda, Research Associate bei Presto Research. In einem solchen Umfeld reichen vergleichsweise kleine Verkaufsorders aus, um größere Preisbewegungen auszulösen.

    Auch Vincent Liu, Chief Investment Officer von Kronos Research, spricht von einem raschen Umschlagen der Stimmung. Die Rückkehr makroökonomischer Unsicherheit habe eine klassische "Risk-off"-Reaktion ausgelöst. Zinssenkungen der US-Notenbank hätten zuletzt kaum noch stützend gewirkt, während der Abbau von Hebelpositionen und die saisonal sinkende Liquidität den Verkaufsdruck verstärkten.

    Mit Blick auf anstehende US-Inflationsdaten positionieren sich Investoren ebenso zunehmend defensiv.

     

    Mining-Abschaltungen in Xinjiang

    Zusätzliche Unsicherheit kommt aus China. In der chinesischen Region Xinjiang sollen zahlreiche Mining-Anlagen außer Betrieb genommen worden sein. Schätzungen zufolge wurden dort innerhalb kurzer Zeit mindestens 400.000 Mining-Rigs abgeschaltet. In der Folge sei die globale Bitcoin-Hashrate kurzfristig um rund acht Prozent zurückgegangen.

    Zwar gibt es bislang keine klaren Hinweise darauf, dass betroffene Miner größere Mengen Bitcoin verkauft haben. Kurzfristig könnten solche Eingriffe jedoch zusätzlichen Druck auf den Markt ausüben.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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