Food Waste reduzieren

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    Aus Abfall wird neue Ressource: Das ist Amazons neuer Plan

    Mit einer Investition in den Food Recycler Mill Industries will Amazon zukünftig Lebensmittelverschwendung verringern und die Effizienz im Handel steigern.

    Für Sie zusammengefasst
    • Amazon investiert in Mill Industries zur Abfallreduktion.
    • Whole Foods Market nutzt neue Technologie für Recycling.
    • KI-gestützte Lösungen optimieren Lebensmittelversorgung effizient.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Food Waste reduzieren - Aus Abfall wird neue Ressource: Das ist Amazons neuer Plan

    Mill Industries und Amazon haben am Dienstag eine neue Partnerschaft in den USA bekanntgegeben. Über seinen Climate Pledge Fund investiert Amazon in das Unternehmen, um die bestehende Technologie von Mill Industries weiter voran zu bringen und einen neuen, wertvollen Ausgangsstoff zu entwickeln. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lebensmittelverschwendung in großem Maßstab zu reduzieren und nachhaltige Lösungen voranzutreiben.

    Dazu werden Kosten gesenkt und betriebliche Effizienzsteigerungen ermöglicht. Ziel ist es, eine branchenweit erstmalige Innovation in den Filialen von Whole Foods Market einzuführen, die Lebensmittelabfälle reduzieren soll. Whole Foods Market, eine US-amerikanische Supermarktkette, die seit 2017 zu Amazon gehört und weltweit mehr als 500 Filialen in den Vereinigten Staaten, Kanada und dem Vereinigten Königreich betreibt, wird damit als erster Einzelhändler Mill Industries einsetzen. Hierbei wird eine neue, automatisierte und leistungsstarke Infrastruktur für das Lebensmittelrecycling erstellt.

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    Vom Abfall zur Ressource: Neue Technologie setzt Maßstäbe im Lebensmittelhandel

    Ab 2027 werden folglich Obst- und Gemüsereste aus dem Lagerbereich mithilfe der innovativen Technologie von Mill Industries umgewandelt. Dafür erhielt Mill Industries eine Investition aus dem Amazon Climate Pledge Fund, um die Einführung dieser Technologie zu ermöglichen.

    Dies ist die erste Technologie der Lebensmittelbranche zur Umwandlung von Lebensmittelabfällen, die direkt vor Ort vollzogen werden kann. Damit setzt sie einen ambitionierten Standard für die Branche, indem sie Lebensmittelreste, die einst als "Abfall" galten, in eine neue, wertvolle Ressource verwandelt. Die Zusammenarbeit schafft nach Angaben von Mill Industries Mehrwert in jeder Phase der Geschäftstätigkeit von Whole Foods Market – von den Lieferanten bis zu den Kunden.

    Effizienz, KI und Kostensenkung: So verändert Mill den Betrieb von Whole Foods

    Mill Industries misst und analysiert Obst- und Gemüsereste präzise und automatisch und ermöglicht so intelligentere Bestandsentscheidungen und optimierte Bestellmuster. Das fortschrittliche Dehydrationsverfahren reduziert das Abfallvolumen um bis zu 80 Prozent und vereinfacht damit die betrieblichen Abläufe von Whole Foods Market. Gleichzeitig werden die Transportkosten deutlich gesenkt und die Lebensmittelsicherheit wird deutlich erhöht. 

    Jason Buechel, Vizepräsident von Amazon Worldwide Grocery Stores und CEO von Whole Foods Market, kommentiert dies wie folgt: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Mill Industries und deren innovativer Technologie für den kommerziellen Einsatz. Sie wird uns helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und effizienter zu arbeiten. Diese einzigartige Kooperation ermöglicht es uns, Abfall zu minimieren und gleichzeitig eine zirkulärere Lieferkette aufzubauen, von der unsere Kunden, die Gemeinden und die Umwelt profitieren.“

    Vom Haushalt in den Handel: KI-gestützte Recyclinglösung mit Skaleneffekt

    Aufbauend auf dem Erfolg seines Haushalts-Lebensmittelrecyclingsystems bringt Mill Industries seine Technologie nun auch in den gewerblichen Bereich. Wie das Haushaltsprodukt zerkleinert und dehydriert auch das größere Gerät von Mill Industries Lebensmittelreste. Dieses Produkt ist vielseitig einsetzbar. Das gewerbliche System von Mill Industries ermöglicht zudem langfristig eine deutliche Reduzierung der Transport- und Infrastrukturkosten und soll die mit der Lebensmittelabfallbewirtschaftung verbundenen CO₂-Emissionen senken.

    Mill Industries integriert fortschrittliche KI-Technologien in den Lebensmittelhandel und die Gastronomie. Der KI-Ansatz von Mill Industries erfasst und analysiert Lebensmittelabfälle in Echtzeit, um festzustellen, was und wie viel weggeworfen wird und wie die Ressourcen optimal wiederverwendet werden können. Mill Industries unterstützt Unternehmen dabei, ihre Lebensmittelversorgung und -abläufe intelligenter zu gestalten und bietet Einblicke sowie Möglichkeiten für Verbesserungen und Effizienzsteigerungen.

    Amazon

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    „Abfall wird zur Ressource“: Mill setzt auf Technologie und KI im Handel

    Matt Rogers, Mitgründer und CEO von Mill Industries sagt dazu: "Bislang gab es keine fortschrittliche Technologielösung, um das Problem der Lebensmittelverschwendung im kommerziellen Maßstab anzugehen. Mit Mill Industries kombinieren wir unsere innovative Hardware mit daten- und KI-gestützten Erkenntnissen, um Lebensmittelabfälle im Lebensmitteleinzelhandel und darüber hinaus drastisch zu reduzieren und vermeintlichen Abfall in eine nutzbare Ressource zu verwandeln. Unser Ansatz wird neben ökologischen auch erhebliche operative und finanzielle Vorteile bringen.

    Strategischer Schritt für Nachhaltigkeit: Amazon und Whole Foods mit klaren Zielen

    Die Zusammenarbeit mit Amazon setzt neue Maßstäbe in der Branche, und wir freuen uns, Mill Industries mit einer wegweisenden und werteorientierten Marke wie Whole Foods Market zu starten. Durch die Nutzung der intelligenten, vernetzten und dezentralen Infrastruktur von Mill Industries können Kunden Lebensmittelabfälle reduzieren, eine zirkulärere Lieferkette aufbauen und eine höhere betriebliche Effizienz erzielen. Wir verfolgen Mill Industries seit der Gründung und freuen uns sehr, jetzt in die Entwicklung und den Einsatz ihrer kommerziellen Technologie bei Whole Foods Market und darüber hinaus zu investieren."

    Whole Foods Market setzt hohe Maßstäbe für verantwortungsvolleres und nachhaltigeres Einkaufen, um Mensch und Umwelt zu schonen. Diese Kooperation ist zudem ein wichtiger Schritt hin zum Ziel von Whole Foods Market, Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren. Die Aktie von Amazon ist seit Jahresbeginn knapp 13 Prozent im Minus. Ein Anteilschein kostet aktuell 190 Euro. RBC Capital Markets gab der Aktie Anfang Dezember eine "Buy"-Empfehlung mit einem Kursziel von 300 US-Dollar. Am 08.12. gab Jefferies der Aktie ebenfalls eine "Buy"-Empfehlung mit einem Kursziel von 275 US-Dollar. JPMorgan gab der Aktie am 12.12. genauso eine "Buy"-Empfehlung bei einem noch höheren Kursziel von 305 US-Dollar. 

    Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion    

     

     

     

    Die Amazon Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,08 % und einem Kurs von 189,7EUR auf Tradegate (16. Dezember 2025, 16:48 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurPaul Späthling
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