Brechen jetzt die Dämme?

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    Brent-Öl steht gewaltig unter Druck. Ölpreis noch vor Jahresende auf 52 USD?

    Bei Brent-Öl bahnt sich zur Stunde ein gewaltiger Dammbruch an. Der Ölpreis hat die eminent wichtige Marke von 60 USD aufgeben müssen. Ist das nur ein Ausrutscher oder der Aufgalopp für einen heftigen Preissturz?  

    Für Sie zusammengefasst
    • Brent-Öl unter Druck, Preis fällt unter 60 USD.
    • Aktienmärkte schwächeln, Anleger in Alarmbereitschaft.
    • Gold und Silber als Kaufgelegenheiten trotz Rücksetzern.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Brechen jetzt die Dämme? - Brent-Öl steht gewaltig unter Druck. Ölpreis noch vor Jahresende auf 52 USD?

    Anleger in Alarmbereitschaft – Überall entstehen Brandherde

    Die Aussicht auf ein ruhiges Jahresende an den Börsen schwindet. Überall scheinen sich Brandherde aufzutun. Die Aktienindizes kommen nicht in Schwung. Dax, S&P 500 und Nasdaq 100 schwächeln. Einzelnen Tech-Highflyern wie Nvidia droht weiteres Ungemach. Ehemalige Überflieger aus dem Rüstungssektor setzen zur Bruchlandung an. Rheinmetall und Renk stehen stellvertretend für einen ganzen Sektor. 

    Aber auch Gold, Silber und Kupfer müssen derzeit ein paar Federn lassen. Im Gegensatz zu anderen strauchelnden Sektoren sind hier Schwächephasen eher als Kaufgelegenheiten zu begreifen. An den übergeordneten Preiszielen von 5.000 US-Dollar für Gold, 100 US-Dollar für Silber und 7 US-Dollar für Kupfer ändern auch diese temporären Rücksetzer nichts.

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    Zu den Rohstoffen, die kurzfristig arg in Bedrängnis geraten könnten, zählt Brent-Öl. Dem Ölpreis könnte ein chaotisches Jahresende ins Haus stehen. Die Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg schreiten voran. Das dämpft die Ölpreise in der aktuellen Phase genauso, wie die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten aus China.

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    Brent-Öl steht gewaltig unter Druck

    In zurückliegenden Kommentaren zu Brent-Öl hatten wir das Thema drohendes Überangebot bzw. Überversorgung des Ölmarktes immer wieder aufgegriffen. Die Fördermengenausweitungen der OPEC+ und nicht zu vergessen auch die der Nicht-OPEC-Staaten haben die Sorgen vor einem Überangebot stetig befeuert. Die überaus vitale US-Ölförderindustrie steht hier stellvertretend für die Entwicklung in den Nicht-OPEC-Staaten. Der Ölpreis sendete in den letzten Wochen verstärkt Warnsignale: Die Aufwärtsbemühungen erlahmten zusehends. Es gab zunächst keine Vorstöße mehr in Richtung 70 US-Dollar und zuletzt blieben auch die 65 US-Dollar ungefährdet. Dagegen verstärkte sich der Druck auf die eminent wichtige Unterstützung von 60 US-Dollar. Im heutigen Dienstagshandel kam es schließlich zum Bruch der 60 US-Dollar. Noch steht die Frage im Raum, ob es sich hier nur um einen Ausrutscher handelt oder ob doch mehr dahintersteckt. Prekär würde es werden, wenn es für den Ölpreis nun auch noch unter die 58 US-Dollar gehen würde. 



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    Zusammengefasst - Ölpreis noch vor Jahresende auf 52 USD?

    Nun gilt es! Nach Redaktionsschluss werden in den USA noch wichtige US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Das lässt wichtige Impulse für die Finanzmärkte erwarten. Sollte es für Brent-Öl unter die 58 US-Dollar gehen, würde sich aus charttechnischer Sicht dem Ölpreis weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 52 US-Dollar eröffnen. Eine dynamische Abwärtsbewegung sollte in diesem Fall nicht überraschen. Nur ein rasches Comeback von Brent-Öl oberhalb von 60 US-Dollar würde die Lage zumindest temporär beruhigen. Nachhaltige Entspannung gibt es erst bei Ölpreisen von über 65 US-Dollar. Kurzum: Für die Aktien der großen Ölproduzenten, wie BP, Shell, Exxon Mobil oder Chevron könnte es ein unruhiges Jahresfinale werden. Hingegen sollte man etwaigen Rücksetzern bei den Aktien der Gold- und Silberproduzenten etwas Positives abgewinnen. Bei Barrick, Newmont, Pan American Silver & Co. sind stärkere Rücksetzer auf mittlere Sicht als Kaufchancen zu bewerten. 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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