Dompé verabreicht Isocyclosporin an erste Patienten einer Phase-3-Studie in Europa und den USA für die Indikation atopische Keratokonjunktivitis
Dompé, ein führendes Biopharmaunternehmen mit Niederlassungen in Italien und den USA, meldete die Aufnahme der ersten Patienten in eine Phase-3-Studie zu Isocyclosporin für die Behandlung von atopischer Keratokonjunktivitis (AKC). Isocyclosporin ist ein dualer Inhibitor des Transient-Receptor-Potential-(TRP-)Kationenkanals der Mucolipin-Unterfamilie, Mitglied 2 (TRPML2), und von Calcineurin. Beides sind wichtige Regulatoren der Immun- und Entzündungsreaktion bei chronisch-entzündlichen Augenerkrankungen. Die Phase-3-Studie ist eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde Studie, in der Isocyclosporin mit einer Vehikelkontrolle im Hinblick auf die Verbesserung der okulären Symptome nach sechswöchiger Behandlung verglichen wird.
„Dieser Meilenstein zeigt das Engagement von Dompé für wegweisende Forschung, um die Lebensqualität von Patienten nachhaltig zu verbessern“, berichtet Marcello Allegretti, Chief Scientific Officer bei Dompé. „Der duale Mechanismus von Isocyclosporin könnte neue Maßstäbe für die Behandlung und die Verbesserung des Alltags von Patienten mit schlecht behandelbarer AKC setzen. Für Dompé ist dies ein wichtiger Moment, da wir ein neues Produkt für eine Krankheit mit erheblichem ungedecktem Bedarf in die späte Entwicklungsphase überführen.“
AKC ist eine schwere chronisch-entzündliche Augenerkrankung, für die es keine von der FDA zugelassenen Behandlungsoptionen gibt. Erfolgt keine angemessene Behandlung oder Versorgung bei AKC, kann die Hornhaut vernarben oder sich verdünnen. Dies kann zu verschwommenem Sehen oder sogar zu einem dauerhaften Verlust der Sehkraft führen.1 Da keine von der FDA zugelassene Behandlung verfügbar ist, werden Therapien wie topische Antihistaminika, Kortikosteroide, Immunmodulatoren und neuartige Biologika eingesetzt.1
„Derzeit stehen Patienten mit AKC nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, und diese sind aufgrund von schweren Nebenwirkungen häufig nur für eine kurzfristige Anwendung vorgesehen“, kommentiert Ahmed Enayetallah, Chief Development Officer bei Dompé. „Die Schwierigkeit, die Krankheit langfristig zu kontrollieren, beeinträchtigt die Lebensqualität im Alltag und setzt Patienten dem Risiko eines möglichen Sehverlusts aufgrund von Komplikationen wie Narbenbildung und Ulzerationen aus. Isocyclosporin soll diesen Kreislauf durchbrechen, indem es auf zwei wichtige Signalwege abzielt, um eine umfassendere Langzeitkontrolle zu erreichen.“
