ROUNDUP/Aktien New York Schluss

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    Dow schwächer - Tesla auf Rekordhoch

    Für Sie zusammengefasst
    • US-Börsen uneinheitlich: Dow schwächer, Nasdaq stärker.
    • Tesla erreicht Rekordhoch, optimistische Marktstimmung.
    • Arbeitsmarktdaten dämpfen Zinssenkungs-Erwartungen.
    ROUNDUP/Aktien New York Schluss - Dow schwächer - Tesla auf Rekordhoch

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach einem stabilen Start schwächer aus dem Handel ging, gelang dem überwiegend mit Technologiewerten bestückten Nasdaq 100 der Sprung in die Gewinnzone. Unterstützung kam vom Schwergewicht Tesla . Die Aktie erreichte kurz vor dem Börsenschluss ein Rekordhoch.

    Die verspätet nachgereichten Arbeitsmarktdaten für die Monate Oktober und November an diesem Tag sorgten für Ernüchterung über zumindest kurzfristig weitere Zinssenkungen durch die Notenbank Fed. Die Daten waren gemischt ausgefallen. Da die Signale widersprüchlich seien, rückten nun die Inflationsdaten in den Fokus und könnten der wichtigste Impulsgeber für die Märkte auf dem Weg ins neue Jahr werden, hieß es. Diese werden am Donnerstag für den Monat November bekanntgegeben.

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    Der Dow, der noch am Freitag bei 48.887 Punkten eine neue Bestmarke erreicht hatte, gab um 0,62 Prozent auf 48.114,26 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,24 Prozent auf 6.800,26 Punkte, während der Nasdaq 100 nach drei Handelstagen mit Verlusten um 0,26 Prozent auf 25.132,94 Zähler stieg.

    Nach den Arbeitsmarktberichten wird die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung im Januar aktuell von Teilnehmern an den Terminmärkten bei rund 24 Prozent gesehen. Experten sprachen zwar von einer Abschwächung des Arbeitsmarktes, was eine baldige nächste Zinssenkung rechtfertigen könnte, aber eine deutliche Lockerung dürfte es angesichts von widersprüchlichen Signalen kaum geben.

    Kay Haigh, globaler Co-Leiter für festverzinsliche Wertpapiere bei Goldman Sachs Asset Management, rechnet wegen der vorausgegangenen Turbulenzen durch den teilweisen Regierungsstillstand (Shutdown) nicht damit, dass die Fed den Daten besondere Aufmerksamkeit schenken wird.

    Tesla toppten ihr Rekordhoch von Mitte Dezember des vergangenen Jahres und stiegen bis auf 491,50 US-Dollar. Am Markt wurde weiterhin auf wachsenden Optimismus verwiesen, was die Bemühungen des E-Autobauers im Bereich autonomes Fahren und Robotik betrifft.

    Im Dow zählten Chevron mit minus 2,0 Prozent zu den schwächsten Werten, im S&P 100 waren ConocoPhillips Schlusslicht mit minus 3,8 Prozent.

    ExxonMobil verloren 2,6 Prozent. Der Ölpreis der US-Sorte WTI war zuvor unter 55 Dollar das Fass gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2021. Am Markt fokussieren sich die Investoren auf die neuesten Entwicklungen in den Ukraine-Gesprächen. Sollte es zu einem Durchbruch und einer Lösung kommen, wird damit gerechnet, dass Beschränkungen für den Handel mit russischem Öl aufgehoben werden könnten. Dies würde die ohnehin vorhandene Situation von einem Überangebot an Öl weiter verschärfen.

    Pfizer büßten 3,4 Prozent ein. Der Pharmakonzern prognostiziert für das kommende Jahr nur ein geringes Umsatzwachstum und liegt mit seiner Prognose unter den bisherigen Analystenerwartungen.

    Unter den Aktien der "Magnificent 7" legten neben Tesla auch Meta und Nvidia deutlicher zu mit plus 1,5 und 0,8 Prozent. Leicht im Plus schlossen Microsoft und Apple . Amazon hielten sich stabil, während Alphabet um 0,5 Prozent nachgaben./ck/men

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

     

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