Nächster KI-Mega-Deal?

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    Amazon könnte mit OpenAI einen Milliarden-Deal schließen

    Amazon verhandelt über einen möglichen Einstieg bei OpenAI, der ein Volumen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar erreichen könnte.

    Für Sie zusammengefasst
    • Amazon verhandelt über 10 Mrd. US-Dollar in OpenAI.
    • Microsoft verliert Exklusivität, OpenAI kann diversifizieren.
    • Konkurrenz investiert stark in KI, Markt wird dynamisch.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Nächster KI-Mega-Deal? - Amazon könnte mit OpenAI einen Milliarden-Deal schließen

    Amazon führt Gespräche über eine mögliche Milliardeninvestition in den ChatGPT-Entwickler OpenAI. Nach Angaben von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind könnte das Volumen des Deals die Marke von 10 Milliarden US-Dollar übersteigen. Parallel dazu wird über eine Vereinbarung verhandelt, wonach OpenAI künftig verstärkt auf speziell entwickelte KI-Chips von Amazon zurückgreifen könnte. Die Verhandlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium und stehen unter dem Vorbehalt möglicher Änderungen.

    Strategische Neuordnung lockert Microsofts Exklusivität

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    Microsoft hat seit 2019 mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert und war lange Zeit der zentrale Infrastrukturpartner. Mit der jüngsten Neuregelung entfällt jedoch das Vorkaufsrecht auf Rechenkapazitäten. OpenAI kann damit künftig auch Produkte gemeinsam mit Drittanbietern entwickeln und alternative Compute-Partner wählen.

    Genau hier setzt Amazon an. Der E-Commerce- und Cloud-Konzern sucht offenbar nach Wegen, seine Position im boomenden Markt für generative Künstliche Intelligenz auszubauen. Über seine Cloud-Sparte Amazon Web Services entwickelt Amazon seit rund einem Jahrzehnt eigene KI-Chips. Nach der Einführung der Inferentia-Beschleuniger im Jahr 2018 stellte AWS zuletzt eine neue Generation der Trainium-Chips vor, die speziell für das Training großer KI-Modelle ausgelegt sind.

    Konkurrenz belebt das Geschäft: Anthropic als Referenzfall

    Der Konzern hat bereits mindestens 8 Milliarden US-Dollar in OpenAI-Konkurrent Anthropic investiert. Auch andere Branchengrößen positionieren sich: Microsoft kündigte kürzlich an, bis zu 5 Milliarden US-Dollar in Anthropic zu investieren, während Nvidia eine Beteiligung von bis zu 10 Milliarden US-Dollar in Aussicht stellte.

    Enorme Infrastrukturverpflichtungen treiben den Markt

    OpenAI selbst hat in den vergangenen Monaten Infrastrukturzusagen von mehr als 1,4 Billionen US-Dollar bekannt gegeben. Dazu zählen Abkommen mit Chipherstellern wie Advanced Micro Devices und Broadcom. Ein Meilenstein war zudem ein Vertrag über den Kauf von Cloud-Kapazitäten im Wert von 38 Milliarden US-Dollar bei AWS.

    Im Oktober schloss OpenAI außerdem einen sekundären Aktienverkauf über 6,6 Milliarden US-Dollar ab. Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter konnten Anteile veräußern, wobei das Unternehmen mit rund 500 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.

    Ob es tatsächlich zu einem Abschluss kommt, bleibt offen. Insider betonen, dass Amazon am Ende auch ganz von einer Investition absehen könnte.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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