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    BISON / Zwischen Vertrauenskluft und Digitalisierung: Fünf Entwicklungen ...

    Für Sie zusammengefasst
    • Junge Generation investiert in Krypto, nicht Gold.
    • KI-Tools schließen Vertrauenskluft in Finanzbildung.
    • Krypto wird als Altersvorsorge zunehmend akzeptiert.
    OTS - BISON / Zwischen Vertrauenskluft und Digitalisierung: Fünf Entwicklungen ...

    Zwischen Vertrauenskluft und Digitalisierung: Fünf Entwicklungen prägten Deutschlands Finanzjahr 2025 (FOTO)
    Stuttgart (ots) - Eine aktuelle BISON-Studie zeigt: Die junge Generation investiert mit KI-Support in Krypto statt in Gold, während strukturelle Barrieren den Zugang zur Finanzwelt weiterhin erschweren. Eine Entwicklung, die sich auch ins neue Jahr ziehen wird? Ein Rück- und Ausblick.

    Die deutsche Finanzlandschaft erlebt einen Paradigmenwechsel: Während Kryptowährungen trotz ihrer Volatilität als fester Bestandteil diversifizierter Portfolios akzeptiert werden und die Investmentwelt nicht zuletzt durch ChatGPT und Co. zunehmend demokratisiert wird, bleibt ein beachtlicher Teil der Bevölkerung weiterhin vom Finanzmarkt ausgeschlossen. Eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag von BISON hat fünf zentrale Entwicklungen beleuchtet, die dieses Finanzjahr geprägt haben, und zeigt: Deutschland ist in zwei Finanzwelten gespalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

    1. Die Vertrauenskluft - wenn Bildung über Vermögensaufbau entscheidet

    Die Studienergebnisse zeigen eine deutliche Spaltung beim Vertrauen in die Finanzwirtschaft. Die Trennlinien verlaufen entlang von Bildungsabschlüssen und Einkommen: Während jeder Zweitemit Abitur der deutschen Finanzwirtschaft vertraut, sind es bei den Befragten ohne Abitur nur 33 Prozent. Noch drastischer wird die Kluft beim Einkommen: Unter den Gutverdienenden vertrauen 55 Prozent dem Finanzmarkt, bei Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen sind es gerade einmal 21 Prozent.

    Das Gefühl, gut informiert zu sein, folgt demselben Muster: 88 Prozent der Gutverdienenden fühlen sich gut informiert, bei Menschen mit niedrigem Einkommen sind es nur 51 Prozent. Die Konsequenz: Menschen mit weniger Bildung und/oder geringerem Einkommen investieren deutlich seltener - selbst in sichere Anlageformen. Eine soziale Kluft mit handfesten Folgen für Vermögensaufbau und Altersvorsorge.

    2. KI als Gamechanger - wie ChatGPT die Finanzbildung demokratisiert

    Ausgerechnet Künstliche Intelligenz könnte die Vertrauenskluft perspektivisch schließen: Die unter 40-Jährigen nutzen bereits massiv KI-Tools für ihre Finanzbildung: 50 Prozent der 19- bis 29-Jährigen sehen KI als wichtigen Faktor bei Finanzentscheidungen - bei den über 60-Jährigen sind es nur 12 Prozent. ChatGPT und Co. reißen also zunehmend Barrieren ein und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Finanzwissen.

    Außerdem: Die junge Generation geht beim Investieren völlig neue Wege: digitaler, diversifizierter und KI-gestützt. 75 Prozent der 19- bis 29-Jährigen legen großen Wert auf diversifizierte Portfolios und investieren strategisch. Mit 27 Prozent erreicht das Krypto-Investment bei den 30- bis 39-Jährigen - den Millennials - seinen Peak. Diese Generation kombiniert Kaufkraft mit digitaler Affinität.

    3. Krypto ist das neue Gold - die Portfolios der jungen Generation

    Bei Anlegerinnen und Anlegern unter 39 Jahren hat Krypto Gold als Diversifikationsinstrument bereits überholt: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind 24 Prozent in Krypto investiert, aber nur 22 Prozent in Edelmetalle. Bei den 30- bis 39-Jährigen ist das Verhältnis noch deutlicher: 27 Prozent Krypto- versus 24 Prozent Gold-Investments. Ab 40 Jahren kehrt sich dieses Verhältnis wieder um.

    4. HODL für die Rente - vom Spekulationsobjekt zur Altersvorsorge

    Der vielleicht überraschendste Befund der Studie: Krypto wird zunehmend als Altersvorsorge-Baustein betrachtet. 48 Prozent aller in Kryptowährungen investierten Befragten sehen in diesen eine langfristige Anlage zur Altersvorsorge - nur 37 Prozent nutzen Krypto vorrangig für kurzfristiges Trading. 54 Prozent erhoffen sich eine langfristige Wertsteigerung, 38 Prozent geben explizit an, dass ihre Krypto-Investition der Altersvorsorge dient.

    Das Bild von Kryptowährungen hat sich also fundamental gewandelt: vom Spekulationsobjekt zur strategischen Portfoliobeimischung. Besonders bemerkenswert: Die Krypto-Investierenden zeigen parallel ein ausgesprochen konservatives Vorsorge-Verhalten und priorisieren bei der Altersvorsorge insgesamt Sicherheit vor maximalen Gewinnchancen.

    5. Von der Nische in den Alltag - Blockchain-Technologien werden massentauglich

    Knapp die Hälfte der Deutschen geht davon aus, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologien in fünf bis zehn Jahren Teil unseres Alltags sein werden. Besonders deutlich ist diese Erwartung bei jüngeren Generationen: 67 Prozent der 19- bis 29-Jährigen und 63 Prozent der 30- bis 39-Jährigen rechnen damit - bei den 60- bis 70-Jährigen sind es nur 23 Prozent.

    Mögliche Anwendungsszenarien: Pay-per-Use-Modelle über Blockchain (etwa nutzungsabhängige Abrechnungen via Smart Contracts), Kryptowährungen als Zahlungsmittel in Restaurants und Online-Shops sowie die Tokenisierung von Vermögenswerten wie Kunstwerken oder Immobilien, wodurch auch kleinste Anteile handelbar werden.

    Ausblick 2026: Wenn Technologie Teilhabe ermöglicht

    Die Studienergebnisse zeichnen ein ambivalentes, aber hoffnungsvolles Bild für 2026: Während strukturelle Barrieren weiterhin bestehen, entstehen gleichzeitig neue, niedrigschwellige Zugänge zur Finanzwelt. KI-gestützte Tools demokratisieren die Finanzbildung und Kryptowährungen etablieren sich endgültig als strategische Portfoliokomponente - nicht mehr als Spekulationsobjekt, sondern als Baustein für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger.

    BISON CEO Ulli Spankowski: "Kryptowährungen werden auch 2026 volatil bleiben - das ist Teil ihrer Natur als noch junge Assetklasse. Was aber aus der Studie hervorgeht und mich optimistisch stimmt, ist die zunehmende Demokratisierung des Finanzmarktes. KI-Tools machen Finanzwissen verfügbar, digitale Assets ermöglichen einen Vermögensaufbau auch mit kleineren Beträgen und regulierte Plattform-Betreiber wie BISON und andere begleiten diesen Wandel verantwortungsvoll - damit finanzielle Teilhabe für alle Realität werden kann." Er fügt abschließend hinzu: "Die Herausforderung wird sein, auch jene Bevölkerungsgruppen mitzunehmen, die bisher vom Finanzmarkt ausgeschlossen waren. Denn letztlich geht es um mehr als Rendite - es geht um finanzielle Teilhabe und Zukunftssicherung für alle."

    Über die Studie

    Die Studie zu dieser Meldung wurde vom Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von BISON durchgeführt. Das Online-Marktforschungsinstitut betreibt eines der größten Online-Panels im deutschsprachigen Raum. Die Studie basiert auf 2.000 Online-Befragungen mit Personen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren. Das Sample ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Der Umfragezeitraum erstreckte sich vom 29. August 2025 bis zum 11. September 2025.

    Über BISON

    BISON (http://www.bisonapp.com) ist die mehrfach ausgezeichnete Krypto-Trading-Plattform der Boerse Stuttgart Group für Privatanleger und bietet einen seriösen, vollständig regulierten und benutzerfreundlichen Zugang zu +50 Kryptowährungen sowie +2.500 Wertpapieren. BISON steht für Sicherheit und Qualität "made in Germany". Mit seinem Hauptsitz in Stuttgart und einem internationalen Team von über 200 Mitarbeitenden zählt die Handelsplattform aktuell +990.000 aktive Nutzer und ist für Personen aus 72 Nationen verfügbar.

    Pressekontakt:

    BISON
    mailto:press@bisonapp.com

    Elisabeth Leeb-Kröll
    Business Director, Ketchum GmbH
    mailto:elisabeth.leeb@omc.com

    Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180327/6181107 OTS: BISON






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