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    KONJUNKTUR vom 07.01.2026 - 17.00 Uhr

    Für Sie zusammengefasst
    • Stimmung im US-Dienstleistungssektor überraschend besser.
    • Auftragseingang der US-Industrie stärker gesunken als erwartet.
    • Deutschland erzielt Rekordeinnahmen im Emissionshandel.
    dpa-AFX Überblick - KONJUNKTUR vom 07.01.2026 - 17.00 Uhr

    USA: Stimmung der Dienstleister hellt sich überraschend auf

    TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich Ende des vergangenen Jahres überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Punkte auf 54,4 Punkte, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 52,2 Punkte gerechnet.

    USA: Auftragseingang in der Industrie sinkt stärker als erwartet

    WASHINGTON - Der Auftragseingang der US-Industrie ist im Oktober stärker als erwartet gesunken. Die Bestellungen gingen im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 1,2 Prozent gerechnet. Im September waren die Aufträge um 0,2 Prozent gestiegen. Die Auftragseingänge nach Herausrechnung von Transportgütern fiel nur leicht um 0,2 Prozent.

    USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft gestiegen - ADP

    WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist Ende des vergangenen Jahres gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 41.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen etwas stärkeren Anstieg um 50.000 Stellen erwartet.

    ROUNDUP: Inflation der Eurozone sinkt auf zwei Prozent

    LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres dank geringerer Energiekosten abgeschwächt. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 2,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. An den Finanzmärkten war dies erwartet worden. Ökonomen rechnen in den kommenden Monaten mit einem weiteren Rückgang der Teuerung im gemeinsamen Währungsraum.

    Italien: Inflation steigt wie erwartet leicht

    ROM - In Italien hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres etwas verstärkt. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten im Dezember auf Jahressicht um 1,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet.

    ROUNDUP: USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge

    WASHINGTON - Das US-Militär hat einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen "Verstößen gegen US-Sanktionen" auf Anordnung eines Bundesgerichts erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) mit.

    China kritisiert Trumps Kontrolle über Venezuelas Öl scharf

    PEKING - China hat den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Eingriff in Venezuelas Ölindustrie scharf kritisiert. Der "unverschämte Einsatz von Gewalt gegen Venezuela" durch die USA und die Forderung, dass das Land seine Ölressourcen nach dem Prinzip "Amerika zuerst" verwalten solle, seien typische Schikane, verstießen gegen das Völkerrecht und schadeten den Rechten des venezolanischen Volkes, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. Chinas verurteile dies scharf.

    Wirtschaftsleistung wächst in Hälfte der Bundesländer

    MÜNCHEN - Die deutsche Wirtschaftsflaute macht sich in den Bundesländern unterschiedlich stark bemerkbar. Nach Berechnungen des Ifo-Instituts stieg die Wirtschaftsleistung im dritten Vierteljahr 2025 in der Hälfte der Bundesländer, in den übrigen sank sie. An der Spitze standen Hamburg (plus 0,6 Prozent zum Vorquartal) und Bayern (plus 0,5 Prozent). Am Ende der Liste finden sich Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz (jeweils minus 0,4 Prozent) und das Saarland (-0,6 Prozent).

    ROUNDUP: Deutschland erzielt Einnahmerekord im Emissionshandel

    BERLIN - Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Einnahmerekord mit dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten erzielt. Aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel kamen 2025 mehr als 21,4 Milliarden Euro zusammen, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) in Berlin mitteilte. 2024 lag der Wert bei 18,5 Milliarden. Die DEHSt gehört zum Umweltbundesamt (UBA).

    ROUNDUP: CSU erteilt SPD-Plan zu höherer Erbschaftssteuer eine Absage

    SEEON - Die CSU lehnt die Reformpläne der SPD zur Erbschaftsteuer kategorisch ab. Es handele sich dabei um eine leistungsfeindliche Steuerreform, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon. "Und wenn ich eben Wachstum und Wirtschaft stützen und fördern will, dann muss ich alles tun, was leistungsfreundlich ist und alles vermeiden, was leistungsfeindlich ist." Da die Pläne der SPD in Richtung einer Erhöhung der Erbschaftssteuer gingen, gebe es "selbstverständlich eine Absage" von der CSU.

    Kundenhinweis:
    ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

    /jkr






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