Europäische Unternehmen suchen nach souveränen Clouds für Compliance und Resilienz
Europäische Unternehmen beschleunigen die Einführung souveräner Cloud-Lösungen, um strengeren Vorschriften, geopolitischen Risiken und wachsenden Anforderungen an Datenhoheit und Transparenz gerecht zu werden. Dies geht aus einem neuen Forschungsbericht hervor, der heute von der Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), einem globalen, auf KI spezialisierten Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen, veröffentlicht wurde.
Der Bericht 2025 ISG Provider Lens Multi Public Cloud Services für Europa kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen die Nutzung souveräner Clouds von Nischenanwendungen, die sich ausschließlich auf Compliance konzentrieren, auf grundlegende Infrastrukturen ausweiten, um Workloads, Dienste und KI-Plattformen unter EU-Gerichtsbarkeit zu unterstützen. Dieser Wandel verändert die Anbieterlandschaft und verstärkt die Dynamik sowohl regionaler Akteure als auch lokalisierter Hyperscale-Angebote globaler Akteure.
„Europäische Unternehmen stufen souveräne Clouds von einer Compliance-Sicherheitsmaßnahme zu einer Kerninfrastruktur um“, sagte Matthias Paletta, Direktor bei ISG. „Regulatorische Durchsetzung, Sicherheitsbedenken und die Einführung von KI veranlassen Unternehmen dazu, robuste, transparente und lokal verwaltete Cloud-Plattformen für kritische Workloads zu suchen.“
Regulatorische Angleichung, operative Resilienz und kommerzielle Transparenz entwickeln sich laut dem Bericht zu den wichtigsten Kriterien für die Auswahl souveräner Cloud-Plattformen, insbesondere in stark regulierten Branchen. Unternehmen erwarten eine multizonal aufgestellte Infrastruktur mit Sitz in der EU, vom Kunden verwaltete Verschlüsselungsschlüssel und richtliniengesteuerte Dienste, die sichere DevOps und Disaster Recovery unterstützen. Unternehmen legen außerdem größeren Wert auf klare Preismodelle, die Transparenz hinsichtlich Kapazitätszusagen, Infrastrukturnutzung und langfristigen Kosten bieten, insbesondere für Implementierungen im öffentlichen Sektor.
Die zunehmende Einführung von KI in Unternehmen treibt die Nachfrage nach souveränen KI-Infrastrukturen zur Unterstützung von Training, Inferenz und Bereitstellung unter EU-Gerichtsbarkeit in die Höhe, so ISG. Anbieter reagieren darauf, indem sie Zero-Trust-Architekturen, automatisierte Compliance-Tools und Echtzeit-Bedrohungserkennung in ihre Lösungen integrieren, um Unternehmen dabei zu helfen, die Gefährdung durch Insider-Bedrohungen und ausländische Überwachung zu verringern.
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Information Services Group Aktie
Die Information Services Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +3,41 % und einem Kurs von 5,15 auf Tradegate (08. Januar 2026, 22:26 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Information Services Group Aktie um -9,91 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -23,08 %.
Die Marktkapitalisierung von Information Services Group bezifferte sich zuletzt auf 189,62 Mio..

