Könnte bald eskalieren
Silberpreis vor gewaltiger Explosion – Diese Faktoren sprechen jetzt für Silber
Paukenschlag zum Wochenschluss! Der Silberpreis nimmt wieder die 80 US-Dollar ins Visier. Die temporäre Schwäche könnte vor ihrem Abschluss stehen. Etwas Gewaltiges rollt auf Silber zu.
- Silberpreis nähert sich 80 US-Dollar, explosive Phase!
- Fundamentale Faktoren treiben Nachfrage und Preise an.
- Geopolitik und Dollar-Schwäche fördern Silberinvestments.
- Report: Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Silberpreis aktuell: Warum der Markt jetzt besonders explosiv ist
Die letzten Handelstage waren von einer großen Volatilität geprägt. Für den Silberpreis ging es auf und ab. Die Tagesschwankungen waren mitunter beachtlich. Dennoch zeigte sich schnell, dass die Marke von 70 US-Dollar eine große Bedeutung für den Silbermarkt hat – der vermeintliche Korrekturboden scheint gefunden. Zuletzt verstärkte Silber wieder die Bemühungen auf der Oberseite. Der Druck im Kessel steigt. Sollte der Deckel wegfliegen, könnte es ganz schnell gehen. Die aktuelle Konstellation bei Silber ist im Übrigen mit der von Kupfer zu vergleichen. Auch der Kupferpreis steht vor dem Knall.
Silber bereit, die Rallye wieder aufzunehmen
In den letzten Handelstagen haben sich die überhitzten Gemüter beruhigt. Zudem scheint sich der Einfluss technischer Faktoren in Grenzen zu halten. Die jährliche Neugewichtung großer Rohstoffindizes ist angelaufen, ohne dass es bei Silber bislang zu dem befürchteten Abverkauf gekommen ist. Vielmehr kreieren Rücksetzer des Edelmetalls sofort Kaufinteresse. Die Marktakteure fokussieren sich offenkundig auf die langfristig relevanten fundamentalen Fakten und blenden temporäre Einflüsse, wie eben die Neuordnung der Rohstoffindizes, aus.
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Fundamentale Faktoren treiben den Silberpreis unablässig an
Die unerschütterliche Basis der Silberpreisrallye ist das strukturelle Defizit, mit dem der Markt bereits seit geraumer Zeit konfrontiert ist. Minenproduktion und Recycling können die Nachfrage nicht decken. Eine anziehende Nachfrage kann ob der angespannten Angebotslage nicht ausreichend kompensiert werden und schlägt auf die Preise durch. Die industrielle Nachfrage belebt sich zudem. Silber ist ob seiner Eigenschaften in vielen Anwendungen unentbehrlich. Neben der Industrie als größtem Silber-Nachfrager etablierte sich die Nachfrage aus dem Investmentbereich als wesentlicher Faktor. Die Suche nach sicheren Häfen lässt Anleger und Investoren immer öfter Silber ansteuern. Silber ist diesbezüglich aus dem Schatten von Gold getreten und könnte weiter an Bedeutung gewinnen.
Geopolitik und US-Dollar-Schwäche lassen Silber haussieren
Geopolitische Risiken und die ausgeprägte Schwäche des US-Dollars sind nur zwei Faktoren, die Anleger und Investoren verstärkt in Gold und Silber treiben. Doch auch andere Edelmetalle, wie Platin und Palladium, profitieren von dieser Entwicklung. Gleich zu Jahresbeginn zeigt sich, dass geopolitische Brandherde in ihrer Zahl tendenziell zuzunehmen scheinen – Venezuela, Iran, Syrien und die Liste ließe sich noch erweitern.
Die ausgeprägte Schwäche des US-Dollars war eines der Börsenthemen 2025. Ein rasches Ende der Schwäche ist nicht zu erwarten. So nährte nicht zuletzt der schwache US-Arbeitsmarktbericht für Dezember die Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank im Jahr 2026.
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Gold-Silber-Ratio: Historisches Momentum für Silber?
Zum Zeitpunkt der letzten Betrachtung der Gold-Silber-Ratio an dieser Stelle betrug diese 60. Der Goldpreis notiert aktuell bei 4.510 US-Dollar und der Silberpreis aktuell bei 79,95 US-Dollar. Die Ratio beträgt entsprechend etwas mehr als 56. Um die Gold-Silber-Ratio einzuordnen: Noch im Frühjahr 2025 notierte die Ratio dreistellig. In den letzten Wochen und Monaten zeigte sich der Silberpreis deutlich dynamischer als der Goldpreis. Das Momentum kippte in Richtung Silber. Diese Entwicklung könnte sich weiter verstärken. Selbst Ratio-Werte von 40 und darunter, wie sie zuletzt 2011 zu beobachten waren, sind nicht kategorisch auszuschließen. Bei der weiteren Entwicklung der Ratio ist allerdings nicht von einem deutlich nachgebenden Goldpreis auszugehen – vielmehr befindet sich Gold unverändert auf dem Weg in Richtung 5.000 US-Dollar.
Charttechnische Faktoren: Silber kurz vor einem entscheidenden Ausbruch
Im Wochenfinale erreichte Silber den Preisbereich von 80 US-Dollar. Damit hat das Edelmetall die heiße Zone vor Augen. Silber steht unmittelbar vor dem entscheidenden Ausbruch. Sollte der Widerstandsbereich 80 US-Dollar / 83 US-Dollar überwunden werden, stünde einer Bewegung in Richtung 100 US-Dollar nicht mehr sonderlich viel im Wege. Etwaige Rücksetzer bleiben im besten Fall auf 70 US-Dollar begrenzt. Doch selbst ein Test der Unterstützung um 54,5 US-Dollar (ehemaliges Doppeltop) würde das bullische Szenario nicht ins Wanken bringen.
Fazit: Chancen und Risiken für den Silberpreis – das sollten Anleger beachten
Nach der Korrektur könnte Silber nun erneut durchstarten. Hierzu muss das Edelmetall jedoch die Widerstandszone 80 US-Dollar / 83 US-Dollar aushebeln. Die fundamentalen Rahmenbedingungen stützen die Fortsetzung der Rallye. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht hat nicht nur Dax, Dow Jones Ind., Nasdaq 100 & Co. Beine gemacht, auch Gold und Silber profitierten von der Aussicht auf weitere Leitzinssenkungen in den USA.
Unverändert gilt zudem, dass ausgesuchte Silberaktien nach wie vor exzellente Alternativen zu Technologie- und Rüstungswerten wie Nvidia und Palantir oder Rheinmetall und Renk darstellen. Besonders gut positionierte Silberproduzenten, wie Pan American Silver, Fresnillo oder Hecla Mining oder aber das Streaming-Unternehmen Wheaton Precious Metals versprechen auch 2026 enormes Kurspotenzial.
Kurzum. 2026 könnte das Jahr werden, in dem Silber die Schallmauer von 100 US-Dollar durchbricht. Doch keine Chancen ohne Risiken: Die fundamentalen Preistreiber zeigten zuletzt zwar keine gravierende Schwäche, doch die Phase rund um den Jahreswechsel hat deutlich gemacht, dass ob der Marktenge von Silber und unabhängig von einem starken fundamentalen Umfeld jederzeit mit heftigen Rückschlägen zu rechnen ist.
Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte
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