Asiens Börsen im Aufwind
Starke US-Daten treiben Kospi und Hang Seng
Ein robuster US-Arbeitsmarkt sorgt in Asien für überwiegend steigende Kurse, während Öl nachgibt und Gold sowie Silber neue Höhen erreichen.
- Robuster US-Arbeitsmarkt treibt asiatische Kurse an.
- Chinesische Märkte steigen, indischer Markt schwächelt.
- Ölpreise fallen, Gold und Silber erreichen Rekorde.
- Report: Vorsicht, geheim!
Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum sind zum Wochenauftakt überwiegend mit Gewinnen in den Handel gestartet. Rückenwind kam von der Wall Street, wo die wichtigsten US-Indizes die vergangene Woche auf Rekordständen beendet hatten.
Auslöser war ein überraschend robuster US-Arbeitsmarktbericht, der einen Rückgang der Arbeitslosenquote zeigte.
China fest, Indien schwach – Japans Börsen geschlossen
Die chinesischen Märkte zeigten sich freundlich. Der Shanghai Composite Index gewann 0,75 Prozent und setzte damit seine Rallye auf Mehrjahreshochs fort. Vor allem Technologie-, Rüstungs- und Clean-Energy-Aktien standen hoch im Kurs. Der Offshore-Yuan wertete auf rund 6,97 je US-Dollar auf und erreichte damit ein 32-Monats-Hoch. In Hongkong stieg der Hang Seng Index um 0,86 Prozent.
Weniger freundlich präsentierte sich der indische Markt. Der Sensex verlor 0,56 Prozent, während die indische Rupie auf rund 90,2 je US-Dollar nachgab.
Die japanischen Börsen blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.
Australien und Südkorea legen zu
In Australien stieg der Leitindex S&P/ASX 200 um 0,38 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit zwei Wochen. In Südkorea legte der Kospi um 1,11 Prozent zu, während der technologielastige Kosdaq um 0,96 Prozent stieg. Besonders im Fokus standen die Aktie von Hyundai Glovis, die zeitweise um bis zu 8 Prozent nach oben sprangen.
Ölpreise unter Druck
Parallel zu den Kursgewinnen an den Aktienmärkten rückten die Rohstoffmärkte in den Fokus der Investoren. Die Ölpreise gaben nach, obwohl die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter zunehmen. Brent verbilligte sich auf 63,05 US-Dollar je Barrel, während die US-Sorte West Texas Intermediate um 0,49 Prozent auf 58,83 US-Dollar nachgab.
Gold und Silber auf Rekordkurs
Deutlich anders präsentierten sich die Edelmetalle. Gold sprang um mehr als 1,6 Prozent nach oben und erreichte mit 4.581,29 US-Dollar je Feinunze ein neues Allzeithoch. Auch Silber zog kräftig an und legte zeitweise mehr als 4 Prozent auf über 83 US-Dollar je Unze zu – ebenfalls ein Rekord.
Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

