Kulturelle Machtfrage

    3793 Aufrufe 3793 0 Kommentare 0 Kommentare

    Netflix greift nach Hollywood – aber Trump hat etwas dagegen

    Ein Milliarden-Deal erschüttert Hollywood. Es geht um Marktmacht, Kultur und Einfluss. Die Politik warnt vor zu viel Kontrolle und Regulierer stehen unter Zugzwang.

    Für Sie zusammengefasst
    Kulturelle Machtfrage - Netflix greift nach Hollywood – aber Trump hat etwas dagegen

    US-Präsident Donald Trump hat sich öffentlich kritisch zu dem geplanten Deal von Netflix geäußert. Der Streamingkonzern will die Streaming- und Studio-Vermögenswerte von Warner Bros. Discovery übernehmen.

    Auf seiner Plattform Truth Social teilte Trump einen Meinungsbeitrag des Anwalts John Pierce. Der Text erschien im vergangenen Monat bei One America News und trägt den Titel "Stop the Netflix Cultural Takeover". Darin warnt Pierce vor einer zu starken Machtkonzentration.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Netflix Inc!
    Long
    71,34€
    Basispreis
    0,44
    Ask
    × 14,28
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    81,25€
    Basispreis
    0,48
    Ask
    × 13,98
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Netflix würde durch den Deal zum "dominantesten kulturellen Gatekeeper werden, den die Vereinigten Staaten – und ein Großteil der Welt – je gesehen haben", schrieb Pierce. Die US-Filmindustrie würde sich von einem wettbewerbsgetriebenen Markt zu einer einzigen, politisch gelenkten Super-Einheit entwickeln.

    "Das ist kein Kapitalismus. Das ist kulturelle Zentralplanung."

    Er forderte das Department of Justice und die Federal Trade Commission auf, die geplante Übernahme kartellrechtlich mit höchster Priorität zu prüfen. Es gehe nicht nur um Marktstrukturen, sondern auch um Meinungsfreiheit und kulturellen Pluralismus.

    "Netflix sollte konkurrieren, nicht erobern."

    Der Verwaltungsrat von Warner Bros. Discovery hatte dem Übernahmeangebot von Netflix im Volumen von 83 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Zuvor hatte er ein feindliches Angebot von Paramount Skydance in Höhe von 108 Milliarden US-Dollar abgelehnt. Dessen Führung um David Ellison und dessen Vater Larry gilt als politisch mit Trump verbunden.

    Pierce kritisierte diese Entscheidung scharf. Die Regulierungsbehörden müssten nun prüfen, ob der Vorstand von Warner Bros. Discovery ein finanziell überlegenes Angebot abgelehnt habe, weil Netflix als ideologisch bevorzugter Käufer gegolten habe.

    Trump selbst hatte den Deal bereits im Vormonat als potenzielles Problem bezeichnet. Netflix habe bereits einen sehr großen Marktanteil. Mit den Vermögenswerten von Warner Bros. würde dieser noch deutlich wachsen.

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!



    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurNicolas Ebert
    Kulturelle Machtfrage Netflix greift nach Hollywood – aber Trump hat etwas dagegen Ein Milliarden-Deal erschüttert Hollywood. Es geht um Marktmacht, Kultur und Einfluss. Die Politik warnt vor zu viel Kontrolle und Regulierer stehen unter Zugzwang.

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero