ROUNDUP

    469 Aufrufe 469 0 Kommentare 0 Kommentare

    VW-Konzern und Mercedes verkaufen weniger Autos

    Für Sie zusammengefasst
    • VW und Mercedes verkaufen weniger Autos 2025.
    • Rückgänge in China und USA belasten Verkaufszahlen.
    • Elektroautos wachsen stark, besonders in Europa.
    ROUNDUP - VW-Konzern und Mercedes verkaufen weniger Autos

    STUTTGART/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Vor allem wegen Rückschlägen bei den Verkaufszahlen in China und in den USA haben der VW -Konzern und Mercedes -Benz im vergangenen Jahr weniger Autos verkauft. Beide Autobauer legten am Montag ihre Absatzzahlen für 2025 vor.

    Der VW-Konzern lieferte 2025 weltweit 8,98 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken an seine Kunden aus. Das waren 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilten. Bei Mercedes fiel der Rückgang deutlicher aus. Die Schwaben setzten mit rund 2,16 Millionen Pkw und Vans zehn Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr an die Händler ab.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
    Long
    22.593,52€
    Basispreis
    23,12
    Ask
    × 10,77
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    27.207,15€
    Basispreis
    23,21
    Ask
    × 10,73
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Bereits vergangene Woche hatte Mercedes-Konkurrent BMW seine Verkaufszahlen veröffentlicht. Die Münchener verzeichneten ein kleines Plus von 0,5 Prozent, wie der Konzern mitteilte. 2,46 Millionen Fahrzeuge verkaufte BMW demnach an seine Kunden.

    Die Zahlen sind angesichts der etwas unterschiedlichen Berechnung nicht eins zu eins miteinander vergleichbar, zeigen aber dennoch eine Entwicklung auf. Finanzkennzahlen für das vergangene Jahr liegen bisher nicht vor, diese veröffentlichen die Dax -Unternehmen im Laufe des ersten Quartals.

    VW-Konzern

    In Europa legte Europas größter Autobauer zwar zu. 3,38 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken wurden hier ausgeliefert, 3,8 Prozent mehr als 2024. Das konnte Rückgänge in China und Nordamerika aber nicht ausgleichen. "Insbesondere die intensive Wettbewerbssituation in China sowie die Zölle und der Entfall der Elektro-Förderung in den USA haben unser Geschäft beeinträchtigt", sagte Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert, der das Ressort auch im Gesamtkonzern betreut.

    In China, wo der Konzern mit dem harten Preiswettbewerb lokaler Elektroautoanbieter kämpft, wurden 2025 noch 2,69 Millionen Fahrzeuge an die Kunden übergeben, 8 Prozent weniger als im Vorjahr. In Nordamerika, wo Europas Autobauer unter den neuen Zöllen von Präsident Donald Trump leiden, sackte die Zahl der Auslieferungen um 10,4 Prozent auf 946.800 Fahrzeuge ab.

    Kräftig zulegen konnten vor allem die Verkäufe reiner Elektroautos. Weltweit wurden im Gesamtjahr 983.100 E-Autos aller Konzernmarken ausgeliefert, fast ein Drittel mehr als 2024. In Europa ging es sogar um 66 Prozent nach oben. Fast jeder neunte Neuwagen aus dem Konzern war 2025 ein Batteriewagen.

    Angaben zu den einzelnen Marken machte VW noch nicht. Zum VW-Konzern zählen neben der Kernmarke Volkswagen unter anderem auch Audi und der Sportwagenbauer Porsche AG .

    Mercedes-Benz

    Die Stuttgarter gliedern ihren Absatz nach Pkw und Vans. Pkw verkaufte Mercedes demnach insgesamt etwas über 1,8 Millionen, was einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Die Vans verzeichneten einen Rückgang von elf Prozent auf 359.100 Fahrzeuge. Rein elektrisch war bei den Pkw knapp jeder zehnte Wagen.

    In China, wohin Mercedes mit 551.900 Pkw noch immer fast ein Drittel aller Autos lieferte, fiel der Rückgang mit 19 Prozent besonders deutlich aus. Dort sitzt das Geld nicht so locker wie früher. Hinzu kommt, dass der Wettbewerb durch neue einheimische Unternehmen stark zugenommen hat. In Deutschland blieben die Schwaben mit 213.200 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau.

    In den USA hätten sich unter anderem die Zölle auf den Konzernabsatz ausgewirkt, teilte der Dax-Konzern mit. Mercedes verkaufte dort im vergangenen Jahr rund 285.000 Fahrzeuge, was einem Rückgang von zwölf Prozent entspricht.

    Hoffnungen machen dem Dax-Konzern neue Modelle. Die Kundenaufträge für den im vergangenen Jahr vorgestellten neuen elektrischen CLA und GLC lägen deutlich über den Erwartungen, hieß es laut Mitteilung. In diesem Jahr soll dann unter anderem eine neue Version der S-Klasse vorgestellt werden.

    BMW

    Auch bei BMW drückte das China-Geschäft deutlich auf die Zahlen. Die dortige Marktschwäche hatte im Herbst dazu geführt, dass der Münchener Konzern eine Gewinnwarnung veröffentlichte. Doch die Verkäufe in Europa und den USA, aber auch die Tochtermarke Mini bewahrten BMW vor einem weiteren Jahr mit schrumpfenden Auslieferungen.

    Konkret verkaufte BMW in Europa im vergangenen Jahr 1,02 Millionen Autos, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. In den USA waren es 417.638, was ein Plus von 5 Prozent bedeutet. In China ging es allerdings um 12,5 Prozent nach unten auf 625.527 Autos./rwi/fjo/DP/men

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Mercedes-Benz Group Aktie

    Die Mercedes-Benz Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -2,08 % und einem Kurs von 90,48 auf Tradegate (12. Januar 2026, 15:44 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Mercedes-Benz Group Aktie um -4,14 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -4,38 %.

    Die Marktkapitalisierung von Mercedes-Benz Group bezifferte sich zuletzt auf 55,47 Mrd..






    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    ROUNDUP VW-Konzern und Mercedes verkaufen weniger Autos Vor allem wegen Rückschlägen bei den Verkaufszahlen in China und in den USA haben der VW -Konzern und Mercedes -Benz im vergangenen Jahr weniger Autos verkauft. Beide Autobauer legten am Montag ihre Absatzzahlen für 2025 vor. Der VW-Konzern …

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero