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    Lithium, Mangan und Kobalt werden knapp: Chance für Batterie-Recycling-Spezialisten IonDrive, BASF und Umicore

    Lithium, Mangan und Kobalt werden knapp: Chance für Batterie-Recycling-Spezialisten IonDrive, BASF und Umicore

    Der weltweite Übergang zur Elektromobilität und zu Energiespeichern erhöht die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Lithium, Mangan und Kobalt, die zentrale Bestandteile von Lithium-Ionen-Batterien sind. Gleichzeitig verschärfen neue Regularien, insbesondere in der EU, die Anforderungen an das Batterie-Recycling und die Rückgewinnung dieser Rohstoffe, um Abhängigkeiten von Importen zu verringern und Kreislaufwirtschaft zu stärken. Recyclingprozesse verarbeiten dabei sogenannte Black Mass, eine Mischung aus zerkleinerten Altbatterien, aus der kritische Materialien extrahiert werden sollen. Diese Prozesse können mehr als 90 % der Materialien zurückgewinnen, darunter Kupfer, Aluminium, Graphit sowie Übergangsmetalle wie Mangan, Kobalt und Lithium. 

    IonDrive: Fokus auf Recycling kritischer Batteriematerialien 

    IonDrive Limited (WKN: A3E1X8 | ISIN: AU0000305542) ist ein an der Australian Securities Exchange (ASX) notiertes Clean-Tech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Batterie-Recycling und Rohstoffrückgewinnung. Die Technologieplattform „IONSolv“ nutzt Deep-Eutectic-Solvents (DES), um kritische Metalle wie Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus Black Mass mit hoher Selektivität zu extrahieren und auf Batterieniveau aufzubereiten. 

    IonDrive arbeitet stark an der Kommerzialisierung seiner Recyclingverfahren. In einem europäischen Konsortium unter Führung der RWTH Aachen soll gezeigt werden, dass aus recycelten Materialien hergestellte Batteriezellen vergleichbare Leistung wie Neumaterial bieten können. Innerhalb dieses Projekts übernimmt IonDrive die Aufbereitung der Black Mass zu hochreinen Metallen und zur Produktion von Vorstufen für Kathodenmaterial (pCAM). 

    Die DES-Technologie verspricht niedrigere Temperaturen, reduzierte chemische Belastungen und eine geschlossene Kreislaufwirtschaft im Vergleich zu klassischen Verfahren. IonDrive ist zudem in mehreren internationalen Partnerschaften aktiv, um seine Verfahren in Pilot- und Demonstrationsanlagen zu bringen. 

    BASF: Batteriechemie und Schwarzmasse-Aufbereitung 

    Der deutsche Chemiekonzern BASF (WKN: BASF11 | ISIN: DE000BASF111) prüft weiterhin umfangreiche Investitionen im Batteriechemie-Segment. Trotz einer Nachfrageflaute im Elektroauto-Sektor hält BASF an Plänen fest, Kathodenaktivmaterialien herzustellen und Schwarzmasse-Recyclingkapazitäten auszubauen. Dazu zählt eine große europäische Anlage zur Verarbeitung dieser Rohstoffmischung, um Lithium, Kobalt und weitere Komponenten wieder nutzbar zu machen. Allerdings haben schwache Märkte und Ergebnisbelastungen zu strategischen Überprüfungen geführt. BASF hat außerdem langfristige Lieferverträge mit Batterieherstellern geschlossen, um seine Position in der Versorgungskette kritischer Batteriematerialien zu stärken. 

    Umicore: Recycling und Materialien für Batterien 

    Umicore S.A. (WKN: A2H5A3 | ISIN: BE0974320526) ist ein belgischer Spezialist für Metallrecycling und Batterie-Materialien. Das Geschäftsmodell kombiniert dabei etablierte pyro- und hydrometallurgische Recyclingprozesse mit der Produktion von Batteriematerialien. Dabei werden wichtige Metalle wie Kobalt, Nickel, Kupfer und Lithium aus Altbatterien zurückgewonnen und für neue Kathodenmaterialien aufbereitet. Gleichzeitig baut Umicore seine Position in der globalen Lieferkette für Batteriechemie systematisch aus. Die Aktie zeigt trotz kürzlicher Erholungsversuche eine schwache Entwicklung, bedingt durch geringe Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Druck auf Rohstoffpreise. 

    Vergleich der Geschäftsmodelle 

    IonDrive konzentriert sich technologisch stark auf die Entwicklung und Anwendung innovativer Recyclingprozesse für kritische Rohstoffe wie Lithium, Mangan und Kobalt. Durch Partnerschaften und technologische Entwicklung will das Unternehmen sowohl die Umweltleistung verbessern als auch regionale Versorgungsketten stärken. 

    BASF verfolgt einen integrierten Ansatz: Produktion von Batteriechemie gekoppelt mit eigenen Recyclingkapazitäten. Die Strategie steht jedoch derzeit unter dem Druck schwacher Nachfrage. 

    Umicore nutzt etablierte Metallrückgewinnungsprozesse und adressiert gleichzeitig das Marktsegment der Batterie-Materialproduktion. Die Kombination aus Recycling und Materialproduktion soll langfristige industrielle Beziehungen sichern. 

    Die Rückgewinnung von kritischen Batteriemetallen wie Lithium, Mangan und Kobalt rückt in der Industrie stärker in den Fokus. IonDrive, BASF und Umicore zeigen unterschiedliche Wege im Umgang mit diesen Herausforderungen: IonDrive mit innovativen Recyclingverfahren, BASF mit integrierter Batteriechemie und Recyclingkapazitäten und Umicore mit etablierten Prozessen kombiniert mit Materialproduktion. Alle drei adressieren zentrale Aspekte der Rohstoffversorgung und Kreislaufwirtschaft in einem sich wandelnden Markt für Batterien und Elektromobilität.

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    Quellen:  

    https://www.afr.com/markets/equity-markets/little-known-critical-miner ...

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    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen. 

    Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. 


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