Gericht kassiert Baustopp

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    Gerichtschlappe für "König-Trump" – Ørsted-Projekt läuft an! Aktien legt zu

    Trump hat vor Gericht verloren, denn ein US-Bundesrichter hat Trumps Windkraft- Baustopp aufgehoben. Trump hatte zuvor bei einem Ørsted-Windpark in den USA einen Baustopp per einstweiliger Verfügung erwirkt.

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    Gericht kassiert Baustopp  - Gerichtschlappe für "König-Trump" – Ørsted-Projekt läuft an! Aktien legt zu

    Ein Bundesrichter in Washington hat entschieden, dass der fast fertiggestellte Offshore-Windpark "Revolution Wind" vor der Küste von Rhode Island fertiggestellt werden darf. Das Projekt war von der Regierung unter Donald Trump erneut gestoppt worden, obwohl es bereits zu rund 90 Prozent fertiggestellt war. Der Richter sieht erhebliche wirtschaftliche Schäden, wenn die Arbeiten weiterhin blockiert würden.

    Für Ørsted geht es um viel Geld. Nach eigenen Angaben kostet jeder Stillstandstag rund 1,44 Millionen US-Dollar. Schon der erste Baustopp hatte einen Schaden in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar verursacht. Das Gericht folgt nun der Argumentation, dass ein weiterer Eingriff nicht einfach rückgängig zu machen wäre – ein klassischer Fall von "irreparablem Schaden".

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    Der Streit betrifft mehr als nur ein einzelnes Projekt. Er steht sinnbildlich für Trumps harte Linie gegen erneuerbare Energien. Seit seinem Amtsantritt versucht der Präsident, Windkraftprojekte auf Bundesflächen und in US-Gewässern zu behindern. Teile dieser Politik wurden zuletzt bereits von Gerichten kassiert.

    Neben Ørsted kämpfen auch andere Energiekonzerne gegen Baustopps. Weitere Verfahren laufen, neue Anhörungen stehen an. Die Unsicherheit ist groß – und sie bewegt die Börse. Aktien von Energieunternehmen reagierten nach Börsenschluss mit Kursgewinnen.

    Der juristische Schlagabtausch ist noch nicht beendet. Doch eines ist klar: Der Wind weht wieder – zumindest vorerst.

    Im frühen Handel gewann die Orsted-Aktie an der Börse Frankfurt zeitweise mehr als sechs Prozent hinzu. Ein Anteilschein kostete zwischenzeitlich mehr als 18 Euro.

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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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