Wachstumsplan hebt ab
Mega-Deal über den Wolken: Delta setzt auf Boeing und GE Aerospace
Delta Air Lines ordert 30 Boeing 787-10, dazu liefert GE Aerospace GEnx-Triebwerke für die 30 neuen Dreamliner. Die Airline stärkt damit ihr Langstreckengeschäft und erwartet höhere Gewinne.
- Delta bestellt 30 Boeing 787-10 für Langstreckenflüge.
- GEnx-Triebwerke von GE Aerospace unterstützen Wachstum.
- Gewinnprognose 2026: +20%, optimistischer Ausblick.
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Wie GE Aerospace am Dienstag mitteilte, hat sich Delta Air Lines für GEnx-Triebwerke zur Ausstattung von 30 neuen Boeing 787-10 entschieden. Die Option auf 30 weitere Flugzeuge besteht. Die Vereinbarung umfasst außerdem Ersatztriebwerke und langfristige Serviceleistungen.
GE Aerospace-Vorsitzender und CEO H. Lawrence Culp Jr. sagte dazu: "Seit über 60 Jahren ist GE Aerospace stolz darauf, mit Delta Air Lines zusammenzuarbeiten, und wir fühlen uns geehrt, dass das GEnx-Triebwerk nun unter den Tragflächen der Fluggesellschaften zum Einsatz kommen wird, um deren internationale Wachstumspläne zu unterstützen. Das GEnx-Triebwerk wird über Jahre hinweg Zuverlässigkeit, Effizienz und Langlebigkeit gewährleisten."
Ed Bastian, CEO von Delta, fügte hinzu: "Die GEnx-Triebwerke von GE Aerospace ermöglichen es uns, unsere Passagiere effizienter und zuverlässiger mit internationalen Zielen weltweit zu verbinden und sind grundlegend für unsere Wachstumsstrategie. Wir freuen uns darauf, diese hochmodernen Triebwerke in unsere Flotte aufzunehmen."
Im gleichen Zuge teilte Delta Air Lines am Dienstag mit, dass es zur Stärkung des Langstreckengeschäfts 30 Dreamliner-Großraumflugzeuge bei Boeing bestellte. Vorstandschef Ed Bastian erklärte, der neue Auftrag diene der Diversifizierung der Lieferanten, um die Abhängigkeit von einem Hersteller zu verringern. Die Flugzeuge sollen ab 2031 ausgeliefert werden und vor allem auf Routen über den Atlantik und nach Südamerika zum Einsatz kommen.
Bastian prognostizierte für 2026 einen Gewinnanstieg um rund 20 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 6,50 bis 7,50 Dollar erreichen. Bastian bezeichnete den Ausblick als „optimistisch“ und verwies auf geopolitische Unsicherheiten.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
