China lässt nicht locker

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    Nach Nvidia geht Peking jetzt auf Palo Alto, Fortinet und Broadcom los!

    Nachdem China die Hürden für Nvidias Chips extrem hoch gelegt hat, bekommen Cybersecurity-Aktien ihr Fett weg. Im Namen der nationalen Sicherheit ruft Peking dazu auf, keine Software aus den USA und Israel zu verwenden.

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    China lässt nicht locker - Nach Nvidia geht Peking jetzt auf Palo Alto, Fortinet und Broadcom los!

    Wie Reuters berichtet verschärft Peking den technologischen Abgrenzungskurs gegenüber dem Westen. Nach den jüngsten Einschränkungen für Hochleistungschips von Nvidia nehmen chinesische Behörden nun ausländische Anbieter von Cybersicherheitssoftware ins Visier. Inländische Unternehmen wurden angewiesen, Produkte von rund einem Dutzend US- und israelischer Firmen nicht mehr einzusetzen. Als Begründung nennen die Behörden nationale Sicherheitsinteressen.

    Betroffen sind unter anderem VMware aus dem Broadcom-Konzern, Palo Alto Networks und Fortinet sowie der israelische Anbieter Check Point Software Technologies. Die Maßnahme fügt sich in Pekings langfristige Strategie ein, westliche Technologie durch heimische Lösungen zu ersetzen – insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen wie IT-Infrastruktur und Netzwerkschutz.

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    Wie viele chinesische Unternehmen die entsprechende Anweisung erhalten haben, ist bislang unklar. Hintergrund der Entscheidung ist die wachsende Sorge chinesischer Behörden, ausländische Software könne sensible Daten erfassen und ins Ausland übermitteln. Offizielle Stellungnahmen der Cyberspace Administration of China oder des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie lagen zunächst nicht vor. Auch die betroffenen Unternehmen äußerten sich nicht.

    Der Zeitpunkt ist politisch brisant. Washington und Peking befinden sich trotz einer fragilen handelspolitischen Entspannung weiterhin in einem strategischen Technologiekonflikt. Zudem laufen Vorbereitungen für einen Besuch von US-Präsident Donald Trump in China im April. Schon seit Jahren gilt der Einsatz westlicher Cybersecurity-Produkte in China als besonders sensibel, da diese tiefen Zugriff auf Netzwerke und Endgeräte ermöglichen.

    Parallel treibt Peking den Aufbau eigener Alternativen voran. Zu den führenden heimischen Anbietern zählen 360 Security Technology und Neusoft. Westliche Anbieter hingegen haben über Jahre hinweg eine beachtliche Präsenz im chinesischen Markt aufgebaut – mit Büros, Support-Strukturen und lokalen Kunden. Genau diese Verflechtung wird nun zunehmend zum Risiko.

    Der jüngste Schritt zeigt: Nach Chips und KI rückt nun auch Cybersicherheit ins Zentrum des geopolitischen Machtkampfs. Für internationale Tech-Konzerne wird der chinesische Markt damit nicht nur schwieriger, sondern auch politisch unberechenbarer.

    Mein Tipp: In der Ruhe liegt die Kraft 

    Anleger sollten den neusten Vorstoß aus China zur Kenntnis nehmen, aber ein sofortiger Handlungsbedarf besteht noch nicht. Anleger, die in den entsprechenden Cybersecurity Aktien investiert sind, sollten die Quartalsbrerichtssaison jetzt abewarten und schauen, ob sich die neuen Ankündigungen auf den Ausblick von Palo Alto & Co. auswirken. 

    Erst danach sollte entschieden werden, wie mit den entsprechenden Investments zu verfahren ist. Klar ist jedenfalls, dass China in jeglicher Hinsicht seine heimischen Produkte in den Vordergrund rücken möchte, um die Abhängigkeit von westlichen Produkten zu verringern - sei es bei KI-Chips oder im Bereich Cybersecurity. 

     

    Markus Weingran, Chefredakteur wallstreetONLINE Börsenlounge

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    Verfasst vonRedakteurMarkus Weingran
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