Prometheus gibt Durchbruch bei E-Kerosin-Verfahren bekannt zwecks Produktion von kostengünstigem SAF und Diesel aus Elektrizität und Luft
Prometheus Fuels hat heute eine neue, revolutionäre Methode zur Herstellung von synthetischem Paraffinkerosin (die Basis für SAF Flugbenzin und E-Diesel) durch direkte Zugabe von CO2 und netzunabhängiger erneuerbarer Elektrizität vorgestellt. Das neue Prometheus e-kerosene Verfahren macht die Fischer-Tropsch Synthese überflüssig. Dadurch lassen sich die Kosten für die Produktion von E-Treibstoffen im Vergleich zur jahrhundertealten Technologie um mehr als 80 Prozent verringern. Es ist auch das erste Verfahren zur Herstellung von Kerosin aus Elektrizität und atmosphärischem CO2 ohne Wasserstoff. Das erzeugte Kerosin ist zu 100 Prozent klimaneutral. Zwei unabhängige Ingenieursgutachten haben das neue Verfahren mit Zellen auf kommerziellem Niveau bestätigt.
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Because the Prometheus e-kerosene pathway operates at ambient temperatures and pressures, it uses much less expensive equipment than the high-temperature, high-pressure Fischer-Tropsch process. This is just one example of several major cost drivers of conventional e-fuel production Prometheus has eliminated with its breakthrough e-kerosene pathway. Prometheus Fuels
Vor dieser Bekanntmachung hatte das Unternehmen einen weiteren Meilenstein erreicht: Es beendete eine einjährige Pilot-Demonstration seiner Plattform mit der Technologie DAC-zu-Treibstoff zur Produktion von E-Methanol in seinem Werk Titan Forge Alpha. Das Pilotprojekt und dessen Betriebsdaten wurden im November und Dezember 2025 von zwei unabhängigen Ingenieursgutachten ausgewertet.
Zum ersten Mal veröffentlicht Prometheus Details über sein neues, 100 Prozent elektrochemisches Verfahren zur Herstellung von synthetischem Paraffinkerosin mit CO2 aus der Luft mithilfe des im Unternehmen entwickelten Verfahren „ No-Desorb DAC ”. Möglich wurde das neue Verfahren für Kerosin durch einen Prozess, den das Unternehmen „elektrochemische Oligomerisation” nennt. Oligomerisation ist das Einbringen von kleineren Monomeren in größere Moleküle, wie Kohlenwasserstoff. Ein Beispiel ist die Verlängerung der Karbon-Karbon-Kette. Beim Verfahren Fischer-Tropsch geschieht die Verlängerung der Kette durch den hohen Druck und die hohen Temperaturen, die für diesen Prozess notwendig sind. Aufgrund dieser Bedingungen sind teure Geräte und rund um die Uhr Elektrizität aus dem Netz erforderlich, wodurch die Kosten für E-Treibstoffe nach Fischer-Tropsch permanent hoch sind. Im Gegensatz dazu erzielt Prometheus die Verlängerung der Karbon-Karbon-Kette mithilfe von elektromagnetischen Feldern und Elektroströmen im Wasser bei Zimmertemperatur sowie atmosphärischem Druck. Deshalb nutzt Prometheus deutlich preiswertere Geräte, die durch netzunabhängige, intermittierende Solarenergie betrieben werden, wodurch die Energiekosten für den Betrieb deutlich sinken.

