Mega-Gewinne in Sicht?
Ölkonzerne vor Comeback in Venezuela: Diese 3 Aktien sind betroffen
Chevron könnte bald eine erweiterte US-Lizenz für Venezuela erhalten, um die Produktion und die Exporte zu steigern. Auch Marathon Petroleum und Valero Energy führen Gespräche.
- Chevron erhält erweiterte US-Lizenz für Venezuela.
- Produktion und Exporte könnten deutlich steigen.
- Marathon Petroleum und Valero Energy ebenfalls in Gesprächen.
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Wie Reuters unter Berufung auf drei Quellen aus der Ölindustrie berichtete, wird Chevron voraussichtlich noch diese Woche eine erweiterte US-Lizenz für den Betrieb in Venezuela erhalten. Dies könnte eine Steigerung der Produktion und der Exporte ermöglichen. Das US-Energieunternehmen ist dabei eines von mehreren, die voraussichtlich die Genehmigung zur Geschäftstätigkeit in dem südamerikanischen Land erhalten werden.
Venezuela, das über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt verfügt, leidet seit Jahren unter politischen und wirtschaftlichen Krisen, was die Produktion stark einschränkte. Chevron ist der einzige große US-Ölkonzern, der noch in Venezuela tätig ist, dank einer Sondergenehmigung der US-Regierung.
Eine erweiterte Lizenz würde es Chevron ermöglichen, mehr Öl zu fördern und zu exportieren. Die US‑Regierung treibt Verhandlungen voran, um venezolanisches Öl teilweise wieder auf den US‑Markt zu bringen oder über Partnerfirmen zu vermarkten. Die jüngsten politischen Entwicklungen in Venezuela, inklusive Machtwechsel und Kooperation mit den USA, haben den Zeitraum für solche Lizenz‑ und Exportgespräche eröffnet.
Laut Reuters sind neben Chevron auch Marathon Petroleum und Valero Energy in Gesprächen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump über Geschäfte in oder mit Venezuela.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
