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    Eurokurs sinkt auf Tief seit Anfang Dezember - Robuste US-Daten

    Für Sie zusammengefasst
    • Robuste US-Daten drücken Euro auf Tiefstand von 1,1593
    • EZB setzt Referenzkurs auf 1,1624 Dollar fest
    • Deutschland wächst leicht, aber Investitionen bleiben zurück
    Devisen - Eurokurs sinkt auf Tief seit Anfang Dezember - Robuste US-Daten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Robuste US-Konjunkturdaten haben den Euro am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember gedrückt. Die Gemeinschaftswährung war im Handelsverlauf bis auf 1,1593 US-Dollar abgerutscht und hatte damit wieder an ihren Abwärtstrend seit Ende letzten Jahres angeknüpft. Am späten Nachmittag kostete ein Euro etwas mehr als 1,16 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1624 (Mittwoch: 1,1651) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8603 (0,8582) Euro.

    In der vergangenen Woche wurden auf dem US-Jobmarkt überraschend weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Zudem fielen von regionalen US-Notenbanken erhobene Daten besser aus als gedacht: Sowohl die Industriestimmung im Bundesstaat New York als auch das Geschäftsklima in der Region Philadelphia hellten sich unerwartet deutlich auf.

    Die Konjunkturdaten aus den USA dämpften die Zinssenkungserwartungen mit Blick auf die US-Notenbank aber nur etwas. Am Markt sind weiterhin bis zum Ende des Jahres zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist, wie aus Terminkontrakten am Geldmarkt hervorgeht.

    Wirtschaftsnachrichten aus Deutschland spielten am Devisenmarkt kaum eine Rolle. Europas größte Volkswirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren leicht gewachsen und hofft nun auf einen von staatlichen Milliardeninvestitionen getragenen Aufschwung. Für 2025 errechnete das Statistische Bundesamt auf vorläufiger Basis ein Wachstum von 0,2 Prozent. Dies entsprach den Erwartungen von Analysten.

    "Wegen der sehr expansiven Fiskalpolitik der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt in den kommenden Quartalen wohl weiter zulegen", schrieb Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank und fuhr fort: "Allerdings dürften die Zuwächse etwas verhaltener ausfallen als bisher von uns unterstellt, weil die Unternehmen über das Ausbleiben breit basierter Reformen enttäuscht sind und sich bei Investitionen weiter zurückhalten."

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8674 (0,8668) britische Pfund, 184,31 (184,82) japanische Yen und 0,9314 (0,9333) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.615 Dollar. Das waren etwa 11 Dollar weniger als am Vortag./la/jha/






    dpa-AFX
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