Gewinner der Börsengeschichte
Diese 3 DAX-Aktien haben sich 2025 mehr als verdoppelt!
Rheinmetall, Siemens Energy und Commerzbank haben 2025 unglaubliche Kursgewinne erzielt. Drei DAX-Aktien, die Anleger begeistern!
Das Jahr 2025 könnte als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem einige DAX-Unternehmen unglaubliche Kursgewinne erzielten. So legte die Rheinmetall-Aktie um beeindruckende 151 Prozent zu, Siemens Energy steigerte sich um 140 Prozent und die Commerzbank überraschte mit einem satten Plus von 131 Prozent.
Rheinmetall war 2025 mit plus 151 Prozent erneut der Überflieger im DAX: Getrieben von der massiven europäischen Aufrüstung, steigender Nachfrage nach Militärgerät und milliardenschweren Aufträgen aus EU und Nato kletterte die Aktie auf ein Rekordniveau. Mit rund 72 Milliarden Euro Börsenwert ist der Düsseldorfer Konzern inzwischen ein echtes DAX-Schwergewicht. Gleichzeitig bleibt Europas Verteidigungsindustrie ein Bremsklotz: fragmentiert, mit zu wenig Forschung und Entwicklung, begrenzten Kapazitäten bei komplexen Systemen (etwa Raketen, Luftverteidigung, Drohnen) und schleppenden Gemeinschaftsprojekten sowie langsamen Beschaffungsprozessen.
Siemens Energy legte 2025 um plus 140 Prozent zu und schafft nach den Problemen rund um Gamesa, Lieferketten und Sonderbelastungen ein starkes Comeback. Rückenwind kommt vom politischen Fokus auf Versorgungssicherheit sowie Investitionen in Netzausbau, Strominfrastruktur und grüne Energie. Zusätzlich profitiert der Konzern indirekt vom Boom bei KI-Rechenzentren: Studien rechnen zwischen 2024 und 2027 mit einem Kapazitätsanstieg um 50 Prozent, was den Bedarf an Energie- und Netztechnik antreibt – der Börsenwert steigt dadurch über 120 Milliarden Euro.
Die Commerzbank gewann 2025 rund 130 Prozent und gehört damit zu den größten Gewinnern aus einem lange gemiedenen Sektor. Treiber sind höhere Zinsen, eine verbesserte Kapitalbasis und ein Sparkurs; zudem fließt seit Jahresbeginn wieder mehr institutionelles Geld, auch von großen Pensionsfonds, in europäische Banken. Zusätzlichen Kursschub liefert das Übernahmeinteresse der italienischen UniCredit: CEO Andrea Orcel baut den Anteil seit 2024 schrittweise aus und unterstreicht damit den Konsolidierungsdruck im europäischen Bankensektor.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion
