Börse, Baby
Venezuelas Börsenboom: 130 % Kurssteigerung – Ist jetzt der perfekte Zeitpunkt?
Was jahrelang undenkbar schien, ist plötzlich Realität: Der venezolanische Aktienmarkt erlebt einen historischen Boom.
- Venezolanischer Aktienmarkt boomt nach Maduros Festnahme.
- IBC-Index stieg um über 130 Prozent, Rekordhoch erreicht.
- Politische Veränderungen könnten Investitionen anziehen.
- Report: Favoritenwechsel
Seit der spektakulären Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Truppen Anfang Januar ist der Leitindex IBC um über 130 Prozent nach oben geschossen – und markiert ein Rekordhoch nach dem anderen. Anleger wetten auf nichts Geringeres als einen wirtschaftlichen Neustart nach Jahren der Lähmung und Misswirtschaft.
Auslöser der Rallye ist ein politisches Erdbeben. Die Absetzung Maduros in einer US-Militäraktion wird an den Märkten als klares Signal gewertet: Sanktionen könnten fallen, die Beziehungen zu Washington sich normalisieren und eine Restrukturierung der maroden Staatsfinanzen rückt in greifbare Nähe. Kurz: Venezuela könnte wieder investierbar werden.
Analysten sprechen von einer Neubewertung mit enormer Symbolkraft. Ein neues Machtgefüge soll Investitionen erleichtern, die Ölproduktion hochfahren und bislang eingefrorene Vermögenswerte freisetzen. Entsprechend groß ist das internationale Interesse. Der US-Anbieter Teucrium hat bereits den Antrag für den ersten Venezuela-ETF eingereicht – ein unmissverständliches Zeichen für wachsenden Risikoappetit.
Ferdinand Hammer (links) und Krischan Orth schauen auf die Börse in Caracas
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Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

