Markt verliert Millionen
Zollsorge schickt Krypto auf Talfahrt – Bitcoin, XRP und Ethereum fallen
Die Angst vor einem eskalierenden US-EU-Handelskonflikt löst eine starke Korrektur bei Bitcoin, XRP und Ethereum aus und belasten den Krypto-Markt insgesamt.
- Handelskonflikt drückt Krypto-Markt stark nach unten.
- Bitcoin fällt auf 92.500 US-Dollar, XRP unter 2 US-Dollar.
- Liquidationen über 680 Millionen US-Dollar verstärken Abverkauf.
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Die Angst vor einem eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union hat den Kryptomarkt zum Wochenstart hart getroffen. Während Gold und Silber neue Allzeithochs als sichere Häfen markieren, geraten Bitcoin und Altcoins deutlich unter Druck. Innerhalb weniger Stunden kam es zu massiven Liquidationen, die die ohnehin fragile Marktstimmung weiter verschärften.
Bitcoin rutscht unter 93.000 US-Dollar
Der Kurs von Bitcoin fiel am Montagmorgen um 2,7 Prozent auf rund 92.500 US-Dollar. Auch Ethereum zeigte sich schwach und verlor 3,6 Prozent auf 3.190 US-Dollar.
Besonders stark traf es XRP, die Kryptowährung rutschte mit einem Minus von 4,6 Prozent wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2 US-Dollar und notiert Montagmorgen bei rund 1,96 US-Dollar. Noch heftiger fiel die Reaktion bei Dogecoin aus, der mit einem Tagesverlust von 7,4 Prozent der schwächste Coin unter den größten Kryptowährungen ist.
Insgesamt schrumpfte die globale Marktkapitalisierung des Kryptomarktes innerhalb von 24 Stunden um rund drei Prozent auf etwa 3,13 Billionen US-Dollar.
Liquidationswelle verstärkt Abverkauf
Die plötzliche Kursbewegung löste eine massive Liquidationswelle aus. Daten von CoinGlass zeigen, dass innerhalb von 24 Stunden Krypto-Positionen im Wert von mehr als 680 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert wurden. Rund 600 Millionen US-Dollar entfielen dabei auf Long-Positionen.
Handelskrieg-Sorgen belasten die Stimmung
Auslöser der Turbulenzen sind zunehmende geopolitische Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union. Neue Sorgen vor einem umfassenden Handelskrieg kamen auf, nachdem US-Präsident Donald Trump mit einer Eskalation von Zöllen auf Importe aus mehreren europäischen NATO-Staaten gedroht hatte. Demnach sollen ab dem 1. Februar Strafzölle von zehn Prozent greifen, die bis Juni auf 25 Prozent steigen könnten.
Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

