Ölfund vor Norwegen
Neuer Ölfund: Dieses Unternehmen steht vor einem Coup!
Ölfund in der Norwegischen See: Equinor schätzt bis 12,6 Miollionen Barrel Öl. Parallel dazu wurden neue Rahmenverträge erschlossen, doch die Aktie rutscht Montag mehr als 3 Prozent nach unten.
- Ölfund in Norwegischer See: 12,6 Mio. Barrel geschätzt.
- Equinor schließt Verträge über 100 Mrd. NOK ab.
- Aktie fällt um 3,48%, Santander stuft auf "Underperform".
- Report: Vorsicht, geheim!
Equinor, norwegischer Ölkonzern, hat in der Norwegischen See im Explorationsbohrloch 6507/8-12 S der Produktionslizenz 124 B einen Ölfund gemacht. Das Bohrloch befindet sich im Prospektionsgebiet Othello Süd, 4 Kilometer nördlich des Heidrun-Feldes und 240 Kilometer westlich von Sandnessjøen. Die Größe des Fundes wird derzeit auf 0,15–2 Millionen Standardkubikmeter förderbares Öläquivalent (NOE) geschätzt, was bis zu 12,6 Millionen Barrel förderbarem Öläquivalent (BÖE) entspricht.
Die Bohrung wurde von der Bohrinsel Cosl Innovator durchgeführt, die nun im Produktionslizenzgebiet 1014 in der Norwegischen See das Bohrloch 6610/7-U-3 abteuft. Ziel dieser Bohrung ist die
Bestätigung des Vorhandenseins von Gas in flachem Wasser.
Erst vor wenigen Tagen hat Equinor mitgeteilt, dass es Rahmenverträge mit einer Gruppe von
Zulieferern, unter anderem Aker Solutions, im Wert von 100 Milliarden norwegischen
Kronen (8,48 Milliarden Euro) für die Wartung und Modifizierung seiner Offshore- und Onshore-Anlagen unterzeichnet hat.
Die Equinor-Aktie ist am Montag (10:00 MEZ) 3,48 Prozent im Minus. Ein Anteilschein kostet 21,08 Euro (247,38 norwegische Kronen). Am Montag hat Santander die Aktie auf "Underperform" (Neutral) zu einem Kursziel von 250 norwegische Kronen herabgestuft.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
