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    AfD-Chefin Weidel fordert Gespräche, um Handelskrieg abzuwenden

    Für Sie zusammengefasst
    • Weidel fordert Gespräche zur Entschärfung der Zolldrohung.
    • Chrupalla kritisiert Trumps imperiale Politik, fordert Dialog.
    • AfD diskutiert Kurs gegenüber Trump, Zoff vermeiden.
    AfD-Chefin Weidel fordert Gespräche, um Handelskrieg abzuwenden

    BERLIN (dpa-AFX) - AfD-Chefin Alice Weidel hat nach der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump Verhandlungen zur Entschärfung der Lage mit Washington gefordert. "Das Ziel müssen jetzt Gespräche sein, um einen Handelskrieg abzuwenden und eine Lösung zu finden", schrieb sie auf der Plattform X. Die Bundesregierung müsse im Grönland-Streit die deutschen Interessen in den Vordergrund stellen, statt sich mit Bundeswehr-Ausflügen zu blamieren.

    Weidels Co-Chef Tino Chrupalla hatte in der "Welt am Sonntag" eine "imperiale Politik" Trumps kritisiert. "Als Europäer müssen wir unsere Sicherheitsinteressen deutlich machen", sagte er und forderte, "im Dialog und in der Diplomatie die Dinge zu klären".

    Diskussion in der AfD über Kurs gegenüber Trump

    Innerhalb der AfD läuft bereits eine Diskussion über den Kurs gegenüber Trump, zu dessen Republikanern Teile der Partei seit seiner Wiederwahl offensiv die Nähe gesucht hatten.

    So lieferte sich etwa der Chef der AfD-Jugendorganisation, Jean-Pascal Hohm, bei X einen Wortwechsel mit dem Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah: "Wer meint, man müsse aus Angst vor einem Zollkrieg oder aufgrund von Sympathie für andere Entscheidungen der Trump-Regierung Grönland den US-Amerikanern überlassen, ist kein deutscher und europäischer Patriot, sondern betrachtet unsere Heimat lediglich als Anhängsel oder Spielball von Großmächten", schrieb Hohm.

    "Tunlichst Zoff mit Trump vermeiden"

    Krah antwortete unter anderem: "In unserem Interesse liegt erst einmal, nicht in einen Konflikt mit den USA zu geraten. Was hat uns Grönland bislang gebracht? Und als AfD sollten wir tunlichst einen Zoff mit Trump vermeiden, schließlich schützt der uns vor einem Verbotsverfahren."

    Der Chef der AfD-Abgeordneten im EU-Parlament, René Aust, schrieb: "Es bleibt dabei: Positive Aspekte der Politik Trumps werden benannt - etwa Anti-Gender-Politik oder stärkerer Grenzschutz. Wo seine Politik deutschen Interessen schadet, widerspricht die AfD klar und deutlich; zum Beispiel bei dessen Zoll-Politik.

    Kurz gesagt: Kooperation, wo sie möglich ist. Widerspruch, wo er nötig ist. Weder niveaulose Verteufelung noch devotes Anbeten."/jr/DP/tih






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