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    Japans Regierungschefin kündigt Neuwahlen an

    Für Sie zusammengefasst
    • Takaichi kündigt Neuwahlen für 8. Februar an.
    • Unterhaus wird am 23. Januar aufgelöst.
    • Opposition formiert sich neu gegen Takaichis LDP.
    Japans Regierungschefin kündigt Neuwahlen an

    TOKIO (dpa-AFX) - Japans nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Zu diesem Zweck werde das Unterhaus zu Beginn der diesjährigen Parlamentssitzung am 23. Januar aufgelöst, gab die erst seit drei Monaten amtierende Chefin der Takaichi erwartungsgemäß bekannt. Die Wahl werde am 8. Februar stattfinden. Die 64-Jährige will ihre ungewöhnlich hohen Zustimmungswerte nutzen, um die hauchdünne Parlamentsmehrheit der Koalition aus ihrer Liberaldemokratischen Partei (LDP) und der konservativ-neoliberalen Partei Ishin auszubauen.

    Die Börse war in Erwartung der Neuwahl auf neue Rekordmarken gestiegen, da eine größere Regierungsmehrheit es Takaichi erleichtert, ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben durchzusetzen. Für Reformen brauche es politische Stabilität, sagte Takaichi. Sie war erst Ende Oktober zur ersten Ministerpräsidentin ihres Landes gewählt worden. Die Entscheidung zur vorgezogenen Neuwahl ist nicht ohne Risiko. So bleibt es abzuwarten, ob sich Takaichis große Beliebtheit im Wahlkampf auf ihre Partei LDP abfärben wird.

    Opposition formiert sich neu

    Die seit 1955 fast ununterbrochen regierende Partei hatte wegen Skandalen ihre Mehrheiten in beiden Kammern des Parlaments zuletzt verloren. Zudem kündigten die größte Oppositionspartei, die Konstitutionelle Demokratische Partei Japans des früheren Ministerpräsidenten Yoshihiko Noda, und die Partei Komeito ihren Zusammenschluss an. Die neue Zentristische Reformpartei versteht sich als liberale Alternative zu Takaichis konservativer Koalition.

    Die Komeito war 26 Jahre lang Koalitionspartner der LDP, hatte die Koalition mit der LDP jedoch im Oktober wegen Takaichis harter Haltung in Fragen der Parteienfinanzierung und der Sicherheitspolitik aufgekündigt. Die LDP hatte bis dahin von der Koalition mit der Komeito durch Wahlabsprachen stets profitiert./ln/DP/tih







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