Abverkauf setzt sich fort

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    Bitcoin rutscht unter 91.000 US-Dollar – Zollängste und ETF-Abflüsse belasten

    Der Krypto-Markt wankt weiter, denn neue Zollängste und starke ETF-Abflüsse schüren die Angst vor einem tieferen Einbruch bei Bitcoin und Co.

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    Abverkauf setzt sich fort - Bitcoin rutscht unter 91.000 US-Dollar – Zollängste und ETF-Abflüsse belasten

    Der Abverkauf am Krypto-Markt setzt sich fort. Nach dem makroökonomisch getriebenen Rücksetzer zu Wochenbeginn zeigen sich digitale Vermögenswerte auch am Dienstag schwach.

    Bitcoin notiert Dienstagmittag rund zwei Prozent tiefer bei etwa 91.150 US-Dollar, nachdem der Kurs in den frühen europäischen Handelsstunden zeitweise unter die Marke von 91.000 US-Dollar gefallen war. Ether gibt um 3,6 Prozent auf 3.102 US-Dollar nach.

    Auch die Altcoins Solana, XRP und Cardano verzeichnen auf Wochensicht deutliche Verluste von über 7 Prozent. Die Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarktes sinkt um 2,1 Prozent auf rund 3,08 Billionen US-Dollar.

    Zölle, Anleihen, Edelmetalle: Makro-Risiken dominieren

    Auslöser der jüngsten Schwäche sind erneut geopolitische Risiken. Erneuerte Zollandrohungen zwischen den USA und Europa, ausgelöst durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit Grönland, haben eine klassische Risk-off-Bewegung ausgelöst. Investoren schichteten Kapital in traditionelle sichere Häfen um.

    Gleichzeitig stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, da globale Bondmärkte unter fiskalischen und geopolitischen Sorgen unter Druck gerieten. Diese Kombination belastet riskante Anlageklassen zusätzlich.

    Bitcoin-ETFs verzeichnen deutliche Abflüsse

    Ein weiteres Belastungselement kommt aus dem ETF-Markt. US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Montag Nettoabflüsse von rund 395 Millionen US-Dollar, wie Daten von SoSoValue zeigen. Besonders stark betroffen war der Fidelity Bitcoin ETF mit Abflüssen von über 205 Millionen US-Dollar. Auch Produkte von Grayscale, Bitwise sowie Ark & 21Shares meldeten signifikante Rückgaben. Lediglich BlackRocks IBIT konnte moderate Zuflüsse von rund 15 Millionen US-Dollar verbuchen.

     

    Optionenmärkte signalisieren steigende Absturzgefahr

    Auf der Plattform Derive.xyz sehen Händler eine rund 30-prozentige Chance, dass Bitcoin bis Ende Juni unter die Marke von 80.000 US-Dollar fällt. Demgegenüber steht lediglich eine etwa 19-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs im gleichen Zeitraum über 120.000 US-Dollar steigt. Die negative Schieflage im Optionsmarkt signalisiert ausgeprägte Abwärtsrisiken.

    Auffällig ist zudem die hohe Konzentration offener Put-Positionen im Bereich zwischen 75.000 und 80.000 US-Dollar – sowohl auf dezentralen Plattformen als auch auf großen zentralisierten Börsen.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion




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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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