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    Dax verliert erneut - Trumps Auftritt in Davos erwartet

    Für Sie zusammengefasst
    • Dax bleibt im Korrekturmodus, sinkt um 0,7 Prozent.
    • Anleger warten auf Trumps Auftritt in Davos.
    • Zolldrohungen belasten Märkte, Finanzwerte schwach.
    Aktien Frankfurt - Dax verliert erneut - Trumps Auftritt in Davos erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Mittwoch im Korrekturmodus geblieben. Nachdem sich zuletzt die Unsicherheit wegen der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump wieder verstärkt hat, warten Anleger gespannt auf dessen Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

    Am Mittwoch sank der deutsche Leitindex um bis zu 0,7 Prozent auf gut 24.522 Punkte. Er blieb damit nur knapp über seinem bisherigen Wochentief, bevor er das Minus zuletzt mit 24.578 Punkten wieder etwas verringerte.

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    Bei den mittelgroßen Börsenwerten suchten die Anleger eher wieder nach Chancen: Der MDax stabilisierte sich zur Wochenmitte um 0,1 Prozent auf 30.840 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,4 Prozent ein. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt ebenfalls schon deutlicher korrigiert.

    Trump hatte den jüngsten Rückschlag am Wochenende mit Zolldrohungen gegen acht europäische Länder im Streit um Grönland ausgelöst. Von seinem Rekordstand bei 25.507 Punkten aus der Vorwoche rutschte der Dax zwischenzeitlich um 1.000 Punkte ab und gab damit die Gewinne im laufenden Jahr von gut vier Prozent fast komplett wieder ab.

    Der Anlagestratege Henry Morrison-Jones von der UBS erinnerte die Anleger daran, dass die so wichtigen Anleihemärkte für gewöhnlich zwischen dem vierten und sechsten Tag den Höhepunkt ihrer Reaktion auf Ankündigungen wie die neuen Trump-Pläne "Zölle 2.0" erreichen. Bislang sei sie recht moderat gewesen, so der Experte. Dabei wäre es gerade ein stärkerer Zinsanstieg, der Trump von aggressiver Rhetorik abbringen könnte.

    Am verwundbarsten sieht Morrison-Jones die Branchen Automobil, Chemie und Bau. Der Auto-Branchenindex war am Montag zeitweise auf einen Tiefststand seit Oktober abgesackt. Nun erholten sich BMW , VW und Mercedes um etwa ein Prozent.

    Die Aktien von Qiagen gewannen zeitweise weitere 7 Prozent, nachdem sie am Vortag kurz vor Handelsende bereits zweistellig angesprungen waren. Um den Diagnostikspezialisten ranken sich einmal mehr Übernahmespekulationen. Am Hoch seit einem Jahr war jedoch zunächst Schluss - das Kursplus schmolz auf gut 2 Prozent ab.

    Finanzwerte haben am Mittwoch europaweit einen schweren Stand. Im Dax gehörten Papiere der Deutschen Bank zu den schwächsten. Mit zeitweise etwa 2 Prozent Minus landeten sie wieder auf dem Niveau von Mitte Dezember.

    Mögliche neue US-Zölle könnten nach Einschätzung von Bundesbankpräsidenten Joachim Nagel Auswirkungen auf künftige Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben. "Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zollverhandlungen werden einige Auswirkungen auf die Geldpolitik haben", sagte Nagel, der auch EZB-Ratsmitglied ist, dem US-Fernsehsender CNBC.

    Continental verloren nach Eckdaten für das vierte Quartal 2025 sogar bis zu 4,5 Prozent. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen auf Konzernebene sowie im Reifengeschäft 2025 voraussichtlich die angestrebten Ziele erreicht. Bei ContiTech lag die Marge derweil wohl unter der Prognose.

    Die Aixtron-Aktien erholten sich nach einer Empfehlung von JPMorgan in der Spitze um fast 8 Prozent. Der Analyst Craig McDowell sieht den Chipausrüster vor einem breiten Aufschwung in allen Produktkategorien.

    Redcare Pharmacy beschleunigten derweil mit einem Tief seit 2023 ihren Abwärtstrend wieder./ag/mis

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Volkswagen (VW) Vz Aktie

    Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,89 % und einem Kurs von 86,40 auf Tradegate (21. Januar 2026, 12:09 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Volkswagen (VW) Vz Aktie um -2,60 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -0,96 %.

    Die Marktkapitalisierung von Volkswagen (VW) Vz bezifferte sich zuletzt auf 21,15 Mrd..






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