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    Deutsche Börse will Allfunds für 5,3 Milliarden Euro kaufen

    Für Sie zusammengefasst
    • Deutsche Börse plant Übernahme von Allfunds für 5,3 Mrd.
    • Angebot: 8,80 Euro pro Aktie, 6 Euro in bar.
    • Kosteneinsparungen von 60 Mio. Euro jährlich erwartet.
    Deutsche Börse will Allfunds für 5,3 Milliarden Euro kaufen

    (Aktualisierung: mehr Details)

    FRANKFURT/ESCHBORN (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse setzt zur größten Übernahme ihrer Geschichte an und legt ein milliardenschweres Angebot für die Fondsplattform Allfunds vor. Deutschlands größter Börsenbetreiber bietet demnach Allfunds-Aktionären für jedes Papier 8,80 Euro, davon 6 Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie einer Bardividende, wie der Dax -Konzern in Eschborn mitteilte. Insgesamt summiert sich das Angebot auf 5,3 Milliarden Euro.

    Der Aktienkurs von Deutsche Börse reagierte kaum auf die Nachricht. Das Unternehmen hatte Ende November bestätigt, dass es exklusive Gespräche mit Allfunds führt und dabei bereits den nun veröffentlichten Kaufpreis genannt.

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    Allfunds bietet Managern und Verkäufern von Investmentfonds Systeme für den Handel und die Ausführung an. Hinzu kommen Instrumente für die Datenanalyse und Compliance-Dienstleistungen. Das verwaltete Vermögen von Allfunds belief sich Ende 2025 auf rund 1,7 Billionen Euro. Die größten Aktionäre des spanisch-britischen Unternehmens sind der Finanzinvestor Hellman & Friedman und die französische Bank BNP Paribas, die in Summe knapp die Hälfte der Anteile halten.

    Die Direktoren von Allfunds unterstützten die geplante Übernahme einstimmig, teilte die Deutsche Börse weiter mit. Fast 49 Prozent des Allfunds-Aktienkapitals seien bereits angedient worden, die Schwelle liegt bei 75 Prozent.

    Behörden müssen noch zustimmen

    Der Dax-Konzern rechnet damit, dass die kombinierte Gruppe laufende jährliche Kosteneinsparungen von 60 Millionen Euro vor Steuern erzielen kann. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird ein Vollzug der Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet. Die Übernahme werde eine "harmonisierte Plattform mit globaler Reichweite" schaffen, die es Privatanlegern erleichtere, ihrer Ersparnisse in Kapitalanlagen wie Investmentfonds zu investieren.

    Kommt der Deal zustande, wäre es die größte Übernahme in der Geschichte der Deutschen Börse. Der bisher teuerste Zukauf des Börsenbetreibers war die Übernahme des dänischen Softwareanbieters Simcorp für 3,9 Milliarden Euro.

    Mit der Übernahme will Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner Deutschlands größten Börsenbetreiber noch unabhängiger von Börsenschwankungen machen - ein Kurs, den bereits Vorgänger Theodor Weimer eingeschlagen hatte.

    Die Deutsche Börse hatte bereits im November bestätigt, dass sie exklusive Gespräche mit Allfunds führt. Damals hatte die Deutsche Börse erklärt, von einer kombinierten Plattform könnten Kunden und die EU-Aktienmärkte erheblich profitieren./als/DP/he

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Deutsche Boerse Aktie

    Die Deutsche Boerse Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,72 % und einem Kurs von 211,2 auf Tradegate (21. Januar 2026, 21:51 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Deutsche Boerse Aktie um -1,99 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -3,72 %.

    Die Marktkapitalisierung von Deutsche Boerse bezifferte sich zuletzt auf 39,69 Mrd..






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