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    DAX vom starken Euro gedrückt – US-Big-Tech vor den Zahlen gefragt

    Ein Euro auf dem Weg in Richtung 1,20 zum US-Dollar ist das, was Deutschlands Exporteure derzeit so gar nicht gebrauchen können.

    Und da es davon einige im DAX gibt, hat der deutsche Leitindex in den vergangenen Tagen und auch heute das Nachsehen gegenüber der Wall Street, die nach dem Grönland-Schock und der leichten Entwarnung in Davos jetzt wieder Tritt gefasst hat. Gerade die Technologieaktien führen im Vorfeld wichtiger Zahlen morgen und am Donnerstagabend die Gewinnerliste an und treiben den Nasdaq-Index in Richtung Allzeithoch.

    Zwar fliehen die Investoren wegen der politischen Turbulenzen in den Vereinigten Staaten aus dem Dollar, die sich potenziell fortsetzende Gewinndynamik bei US-Big-Tech wollen sie aber nicht verpassen. Von Gewinndynamik ist hierzulande allerdings nicht viel zu spüren, während die Aussicht auf eine stärkere Gemeinschaftswährung im Vorfeld der startenden Berichtssaison auf die Stimmung drückt. Das Thema dürfte in jedem Fall eine Rolle bei den Ausblicken spielen.

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    Der Softwarekonzern SAP, der am Donnerstag die Berichtssaison im DAX eröffnen wird, gehört heute zu den größten Verlierern. Die Aktie setzt damit ihren Abwärtstrend fort, der sie bereits im vergangenen Jahr fast 40 Prozent vom Rekordhoch gekostet hat. Wegen ihrer hohen Gewichtung im DAX müssen die Zahlen übermorgen schon stimmen, um dem Index die Chance zu geben, die 25.000er Marke nachhaltig zu überwinden.

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    Christine Romar
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    Christine Romar ist seit Juni 2025 Head of Europe bei CMC Markets. Zuvor verantwortete sie bei der Citi als Head of EMEA Public Listed Products Sales & Distribution das Geschäft mit strukturierten Produkten. Vorherige Stationen ihrer beruflichen Karriere waren die BNP Paribas und die Bank Vontobel. Christine Romar beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den Finanzmärkten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der fundamentalen Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte unter makroökonomischen Aspekten wie Zinsen, Konjunktur und Geldpolitik.
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    Verfasst von Christine Romar
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