Startet nächste Goldrallye?
Goldpreis steigt rasant auf 5000 US-Dollar – warum Anleger jetzt auf Gold setzen
Die Achterbahnfahrt beim Goldpreis geht weiter: Nach dem Absturz meldet sich das Edelmetall zur Wochenmitte mit einem Mega-Comeback zurück – und könnte jetzt neu durchstarten.
- Goldpreis steigt rasant auf 5.000 US-Dollar zurück.
- Silber verteidigt 70 US-Dollar, Comeback ebenfalls stark.
- Anleger nutzen Rücksetzer für antizyklische Käufe.
- Report: Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Goldpreis startet Mega-Comeback
Der Goldpreis steigt zur Wochenmitte rasant auf 5.000 US-Dollar. Der Crash der letzten Tage scheint verdaut. Das Edelmetall ist zurück in der Erfolgsspur. So ganz überraschend kam das Comeback nicht, gelang es Gold doch während des Abverkaufs, entscheidende Unterstützungen zu verteidigen. Zudem folgte die Goldpreisentwicklung einem bekannten Muster – Preisschwäche wird gekauft. Deutlich spektakulärer verläuft das Comeback des Silberpreises. Der Verlauf ist ganz ähnlich; nur eben spektakulärer. Silber gelang es, den Preisbereich von 70 US-Dollar zu verteidigen. Die Schwäche wurde auch hier zum Kauf genutzt. Die Gründe liegen auf der Hand – sowohl bei Gold als auch bei Silber sind die jeweiligen strukturellen Preistreiber ungeachtet der kurzfristigen Turbulenzen intakt geblieben.
Gold wieder über 5.000 US-Dollar – Wie ist das zu bewerten?
Bei der Bewertung des aktuellen Vorstoßes sollte man noch etwas zurückhaltend sein. Bislang ist das Ganze nur als technische Reaktion auf die vorherigen Preisrückgänge zu bewerten. Eine neue Goldrallye könnte trotzdem daraus entstehen. Die nächsten Tage und Wochen werden den Weg weisen.
Der physisch hinterlegte Goldfonds in Liechtenstein. Täglich handelbar. Auf Anfrage Auslieferung Ihrer Anteile in physischem Gold am Standort Schweiz oder Liechtenstein möglich.
Gold-ETF-Investoren bleiben an Bord - US-Dollar bleibt schwach
Die Ernennung von Kevin Warsh als Nachfolger für Powell an der Spitze der US-Notenbank stabilisierte in der letzten Woche den US-Dollar bzw. leitete eine leichte Erholung ein. Diese Entwicklung wurde oftmals als Auslöser für die Chaostage im Edelmetallsektor bemüht. Doch recht schnell zeigte sich, dass die Erholung des Dollars keine Durchschlagskraft bzw. Relevanz entwickeln würde. Der wichtige US-Dollar- Index löste sich zwar etwas von seinem 52-Wochen-Tief (96,2 Punkte), kam aber nicht wirklich in Schwung. Der wichtige Widerstandsbereich von 100 Punkten blieb ungefährdet. Der US-Dollar-Index notiert aktuell mit 97,5 Punkten auf niedrigem Niveau und ist der Ausdehnung der Korrektur näher als einem glorreichen Comeback.
Spannend war die Reaktion der ETF-Investoren auf die Turbulenzen. Wir bemühen an dieser Stelle die Bestandsentwicklung des SPDR Gold Shares, um die Befindlichkeit im Goldsektor zu erfassen. Die Bestände des weltgrößten ETFs gingen zuletzt zwar etwas zurück, doch ein richtiger Aderlass blieb bislang aus. Die Entwicklungen gilt es weiter im Auge zu behalten.
Fazit - Warum Anleger jetzt auf Gold setzen
Anleger und Investoren haben die niedrigen Gold- und Silberpreise offenkundig genutzt, um nachzulegen. Die wilde Jagd zu Jahresbeginn dürfte an dem einen oder anderen ungenutzt vorbeigezogen sein. Der Rücksetzer bot nun wieder unter antizyklischen Aspekten eine Einstiegsgelegenheit. Gold hat die 6.000 US-Dollar in 2026 weiterhin fest im Blick. Wichtig ist vor diesem Hintergrund, dass der Preisbereich 4.500 US-Dollar / 4.300 US-Dollar auch dem nächsten Sturm standhält. Doch Anleger setzen nicht nur auf Gold und Silber – auch Kupfer drängt in den Fokus von Investoren.
Kurzum. Die Aktien der großen Goldproduzenten wie Barrick Mining, Newmont Corp., Kinross Gold oder aber Agnico Eagle Mines mussten Federn lassen. Sie stellen vor dem Hintergrund der unverändert exzellenten Preisperspektiven für Gold, Silber und Kupfer und trotz temporärer Schwäche aussichtsreiche Alternativen zu den hochbewerteten Tech-Aktien wie Nvidia, Palantir, AMD etc. dar.
Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte
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