Nach dem Gold- & Silberschock

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    Jetzt Brent-Öl statt Gold & Silber: Warum Anleger 2026 auf den Ölpreis setzen

    Brent-Öl rückt gleich zu Jahresbeginn 2026 in den Fokus der Anleger. Nicht nur geopolitische Risiken treiben den Ölpreis an -  kann Brent-Öl jetzt aus dem Schatten von Gold und Silber treten?

    Für Sie zusammengefasst
    • Brent-Öl 2026: Anleger setzen auf steigende Preise.
    • Geopolitik und OPEC+ stützen den Ölpreis nachhaltig.
    • US-Ölproduktion sinkt, Lagerbestände reduzieren sich.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Nach dem Gold- & Silberschock - Jetzt Brent-Öl statt Gold & Silber: Warum Anleger 2026 auf den Ölpreis setzen

    Brent-Öl 2026 startet stark ins Jahr 2026 – Anleger setzen wieder auf Öl

    Im letzten Jahr war das Handelsgeschehen am Ölmarkt von anhaltenden Sorgen hinsichtlich eines Überangebots geprägt. Die Ölpreisentwicklung ließ zu wünschen übrig. Im Ergebnis taumelte der Brent-Ölpreis in Richtung 60 US-Dollar. Brent-Öl stand ganz im Schatten der haussierenden Edel- und Industriemetalle. Gold, Silber, Platin, Palladium aber auch Kupfer und Zink brannten vor allem im vierten Quartal 2025 ein Preisfeuerwerk sondergleich ab. Brent-Öl und WTI-Öl hatten das Nachsehen. Das Blatt scheint sich nun jedoch zu wenden. Brent-Öl und WTI-Öl legten in den ersten Wochen 2026 kräftig zu. Hingegen geht es aktuell bei Gold und Silber sehr turbulent – fast schon chaotisch - zu. 

    Ölpreise steigen rasant – das sind die Gründe

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    Nun sollte man Gold und Silber keineswegs abschreiben, doch ein Blick auf den Ölmarkt lohnt in der aktuellen Situation allemal. Noch zum Jahreswechsel drohte Brent-Öl, unter die eminent wichtige Marke von 60 US-Dollar zu rutschen und damit die Abwärtsbewegung zu beschleunigen. Brent-Öl notiert aktuell bei fast 70 US-Dollar. Der knackige Preisanstieg basiert maßgeblich auf geopolitische Faktoren. Nicht zuletzt führt der explosive Iran-Konflikt dazu, dass Brent-Öl und WTI-Öl mit einem Risikoaufschlag gehandelt werden. Neben der Geopolitik befeuerten zuletzt auch andere Entwicklungen den Anstieg der Ölpreise.

    OPEC+ hält Kurs – Keine Fördermengenausweitung im 1. Quartal 2026

    In den letzten Monaten öffneten die führenden Länder der OPEC+ die Ölhähne und befeuerten so die Bedenken des Marktes hinsichtlich eines Überangebots. Auf ihrem Treffen Anfang November beschlossen sie schließlich, im 1. Quartal 2026 die Füße still zu halten und die Ölförderung nicht weiter auszuweiten. Auf dem mit Spannung erwarteten Treffen der OPEC+ am letzten Wochenende bestätigte die Ölförderländer die Pause bis Ende März. Das brachte Entlastung. Noch immer ist unklar, wie es nach der Pause weitergeht. Vor diesem Hintergrund sei bereits auf das nächste Treffen der OPEC+ verwiesen, das am 01. März stattfinden wird. 

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    US-Ölmarktdaten – Brandbeschleuniger für die Ölpreise?

    Wie bereits in der letzten Kommentierung zu Brent-Öl thematisiert, war es unter anderem die prosperierende US-Förderindustrie, die Druck auf die Ölpreise ausübte. Das bisherige Rekordhoch der US-Ölproduktion datiert aus der Woche zum 07. November 2025. Die EIA (U.S. Energy Information Administration) gab die Fördermenge damals mit 13,862 Mio. bpd an. Seitdem sank die Fördermenge kontinuierlich. Auch für die Woche zum 30. Januar wurde ein weiterer Produktionsrückgang auf 13,215 Mio. bpd vermeldet, nach 13,696 Mio. bpd in der Woche zum 23. Januar. Ebenfalls preisstützend wirkte sich die Entwicklung der US-Rohöllagerbestände aus. So wurde für die Woche zum 30. Januar ein Rückgang der Bestände um 3,5 Mio. Barrel auf nunmehr 420,3 Mio. Barrel veröffentlicht. Bereits in der Vorwoche sanken die Bestände deutlich. Wandelt sich der Einfluss der US-Daten auf die Ölpreisentwicklung - von preisbelastend auf preisstützend?

    Brent-Öl Prognose - Chancen und Risiken für den Ölpreis

    Die Geopolitik forcierte zuletzt den Anstieg der Ölpreise. Trotz diplomatischer Bemühungen bleibt der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hochexplosiv. Jederzeit könnte es zu einer Verschärfung des Konflikts kommen. Im Schatten der Geopolitik hellt sich aber auch die fundamentale Lage vorsichtig auf. Bricht man das Ganze auf die charttechnischen Aspekte herunter, dann muss Brent-Öl über die 70 US-Dollar, um die Erholungsrallye in Richtung 78 US-Dollar weiter voranzutreiben. Ein Rücksetzer unter die 65 US-Dollar wäre ein Warnsignal. Ein Bruch der Zone 60 US-Dollar / 58,5 US-Dollar würde hingegen das Korrekturszenario mit Ziel 52 US-Dollar aktivieren. 

    In den letzten Monaten standen die Aktien der Ölproduzenten im Schatten von Barrick, Newmont, Pan American Silver, Hecla Mining & Co. Es sollte nunmehr nicht überraschen, wenn Exxon Mobil, Chevron, ConocoPhillips, BP, Shell und andere zumindest ein wenig aus dem Schatten der Gold- und Silberproduzenten treten.  

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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