Lösung für HKM

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    Salzgitter und Thyssenkrupp einigen sich

    Für Sie zusammengefasst
    • Thyssenkrupp und Salzgitter einigen sich auf HKM-Zukunft.
    • Verkauf von Thyssenkrupp-Anteilen an Salzgitter 2026.
    • HKM soll CO2-arme Stahlerzeugung im Salzgitter-Konzern.
    Lösung für HKM - Salzgitter und Thyssenkrupp einigen sich

    DUISBURG/SALZGITTER (dpa-AFX) - Für die Zukunft des Duisburger Gemeinschafts-Stahlunternehmens HKM zeichnet sich eine Lösung ab. Die beiden Gesellschafter Thyssenkrupp Steel und Salzgitter AG teilten mit, dass sie sich auf eine Fortführung der HKM geeinigt und ein Eckpunktepapier vereinbart hätten.

    Geplant ist demnach ein Verkauf der HKM-Gesellschaftsanteile von Thyssenkrupp Steel an Salzgitter zum 1. Juni 2026. Die Belieferung an Thyssenkrupp Steel von HKM laufe dann Ende 2028 aus. Bisher war dies für Ende 2032 geplant. Finanzielle Details zur Entflechtung der vertraglichen Beziehungen wollten die Unternehmen nicht veröffentlichen.

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    HKM beschäftigt etwa 3.000 Menschen

    HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann) gehört den Stahlunternehmen Thyssenkrupp (50 Prozent), Salzgitter (30 Prozent) und Vallourec (20 Prozent). HKM beschäftigt etwa 3.000 Menschen und produziert mit zwei Hochöfen Vorprodukte für die Eigentümer. Thyssenkrupp und Vallourec wollen sich schon seit Längerem aus dem Unternehmen zurückziehen.

    Voraussetzung für die Umsetzung der Vereinbarung ist laut der Mitteilung, dass auch der dritte Eigentümer Vallourec dem Verkauf seiner Anteile an Salzgitter zustimmt. Auch müsse ein bereits beauftragtes Fortführungsgutachten zu einer positiven Bewertung kommen.

    TK-Stahlchefin: "Faire und für alle Beteiligten tragfähige Lösung"

    Thyssenkrupp-Stahlchefin Marie Jaroni nannte die Einigung einen "Meilenstein zur (...) zukunftsfesten Aufstellung" von Thyssenkrupp Steel. "Mit der Vereinbarung ist es uns gelungen, eine faire und für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu erzielen. Damit kommen wir unserer Verantwortung sowohl für Thyssenkrupp Steel als Ganzes als auch für die HKM-Beschäftigten nach", erklärte sie.

    Die Vereinbarung sei ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg, für HKM eine gute industrielle Zukunft zu erarbeiten, sagte Salzgitter-Chef Gunnar Groebler. "Sie schafft Klarheit für alle Beteiligten in diesem Prozess und gibt den Mitarbeitenden von HKM eine positive Perspektive." HKM könne damit ein Teil des Transformationsprozesses hin zur CO2-armen Stahlerzeugung im Salzgitter-Konzern werden.

    Groebler hatte im Dezember in einem Interview der "WAZ" gesagt, dass Salzgitter HKM in kleinerem Umfang weiterführen wolle. Nach den damals vorgestellten Plänen sollen die beiden Hochöfen durch einen Elektrolichtbogenofen ersetzt werden. Die Belegschaft würde dabei auf rund 1.000 Beschäftigte verkleinert.

    Voraussetzung für eine Übernahme aller Anteile sei, dass sich die bisherigen Miteigentümer an den Kosten für eine Verkleinerung beteiligten, hatte Groebler in dem Interview betont. Auch brauche HKM eine positive Rückmeldung zu beantragten Fördermitteln für einen neuen Elektrolichtbogenofen in Höhe von 200 Millionen Euro./tob/DP/stw

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur ThyssenKrupp Aktie

    Die ThyssenKrupp Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +4,19 % und einem Kurs von 51,70 auf Tradegate (06. Februar 2026, 15:52 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der ThyssenKrupp Aktie um -9,59 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -24,51 %.

    Die Marktkapitalisierung von ThyssenKrupp bezifferte sich zuletzt auf 5,67 Mrd..






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