Gold vor dem Knall

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    Goldpreis steigt massiv – läuft die Goldrallye 2026 jetzt wieder an?

    Der Goldpreis steigt erneut rasant. Der erste Versuch, die Rallye nach dem Crash zu reaktivieren, scheiterte. Gelingt es Gold im zweiten Versuch?

    Für Sie zusammengefasst
    Gold vor dem Knall - Goldpreis steigt massiv – läuft die Goldrallye 2026 jetzt wieder an?

    Goldpreis steigt wieder – 5.000 US-Dollar in Reichweite

    Gelingt es dem Goldpreis, sich im 2. Versuch der Korrektur zu entziehen und den Crash vergessen zu machen? Ein erster Versuch, sich wieder oberhalb von 5.000 US-Dollar festzusetzen, scheiterte zuletzt krachend. Es folgte eine erneute Abwärtswelle. Doch einmal mehr zeigte sich, dass günstige Goldpreise Käufer in den Markt locken – ein Zeichen, dass die Goldrallye 2026 lebt. 

    Rückblick auf die zurückliegende Goldpreisrallye

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    Gold beschleunigte nach dem Ausbruch über die 5.000 US-Dollar rasch auf knapp 5.600 US-Dollar. Der Durchmarsch in Richtung 6.000 US-Dollar blieb bekanntlich aus. Der Goldpreis wurde von einer knackigen Korrektur erfasst. Dieses Muster war schon während der Ausbruchsbewegungen über 3.000 US-Dollar und 4.000 US-Dollar zu beobachten: Ausbruch über die jeweilige Tausender Marke – Preisrallye – Korrektur – Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung. Dieses Muster wurde bereits in der Gold-Kommentierung vom 25. Januar an dieser Stelle ausführlich thematisiert. 

    Einen gravierenden Unterschied gibt es jedoch. Während die Rücksetzer nach den Ausbrüchen über 3.000 US-Dollar und 4.000 US-Dollar auf das Ausbruchsniveau beschränkt blieben, ging der jüngste Rücksetzer deutlich unter die 5.000 US-Dollar. Die nächsten Tage werden zeigen, ob es nur ein Ausrutscher war oder nicht. Insofern wäre es eminent wichtig, wenn sich Gold zeitnah oberhalb von 5.000 US-Dollar festsetzen würde. 

    Wie steht es um die Goldpreisrallye?

    Der Abverkauf bei Gold in Richtung 4.500 US-Dollar war überzogen. Die Faktoren, die Gold in den letzten Monaten so vehement nach oben getrieben haben, sind unverändert präsent. Nicht zuletzt gehört der schwache US-Dollar dazu. Der Rücksetzer hat jedoch die Dynamik der Rallye gebrochen. Der Schwung ist erst einmal dahin. Neues Momentum muss sich aufbauen. Eine Fortsetzung der Konsolidierung könnte die Voraussetzungen hierfür schaffen. Aus charttechnischer Sicht wäre es ideal, wenn sich die Konsolidierung im Preiskorridor 5.000 US-Dollar bis 5.600 US-Dollar abspielen würde. Solange das fundamentale Umfeld sich nicht nachhaltig eintrübt, bleiben die übergeordneten Preisziele für 2026 - 6.000 US-Dollar / 6.500 US-Dollar – aktiv.

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    US-Dollar, US-Anleiherenditen, Gold-ETF-Investoren und Gold-Silber-Ratio im Blick

    Mit der Ernennung von Kevin Warsh zum Nachfolger von Powell erholte sich der US-Dollar zunächst. Die Erholung kam jedoch nicht über ein Anfangsstadium hinaus. So entfernte sich der wichtige US-Dollar-Index zwar von seinem 52-Wochen-Tief bei 96,2 Punkten. Zwingend ist das Ganze jedoch bislang nicht. Der US-Dollar-Index hängt noch immer unterhalb von 98 Punkten fest. Die wichtigen 100 Punkte sind indes noch weit entfernt. 

    Die für die Betrachtung relevanten Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen verharren im Bereich von 4,2 Prozent und stellen auf diesem moderaten Niveau keine Bedrohung für die Goldpreisrallye dar. 

    Die Entwicklung der ETF-Bestände gilt es hingegen, verstärkt im Auge zu behalten. Um die Befindlichkeiten im Gold-Sektor zu erfassen, lohnt ein Blick auf die Bestandsentwicklung des SPDR Gold Shares, des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETFs. Zum Zeitpunkt der letzten Gold-Kommentierung zeigten sich die Bestände von den Turbulenzen noch weitgehend unbeeindruckt. In den letzten Tagen sanken die Bestände ein wenig. Es fand aber kein besorgniserregender Aderlass statt. Insgesamt ist dieser Punkt somit noch mit „neutral“ zu bewerten. 

    Der Goldpreis notiert aktuell bei 4.968 US-Dollar und der Silberpreis bei 78 US-Dollar. Damit ergibt sich eine Gold-Silber-Ratio von 63,7. Wie ist diese einzuordnen? Vor einer Woche lag die Ratio noch bei 57,8. Mittlerweile wurde der langfristig relevante Durchschnittswert von 60 überschritten. Das bedeutet, dass das Momentum von Silber zu Gold zurückzuwandern scheint. Gold als Inbegriff eines sicheren Hafens wird von Anlegern und Investoren gesucht.

    Fazit - Läuft die Goldrallye 2026 jetzt wieder an?

    Der Goldpreis korrigiert aktuell. Kurzfristig sind jedoch frische und ggf. positive Impulse zu erwarten. Am Mittwoch (11. Februar) wird der eminent wichtige US-Arbeitsmarktbericht für Januar veröffentlicht. Dessen Veröffentlichung verzögerte sich ja bekanntlich.

    Durch die Quartalsberichtssaison, die so langsam den Goldsektor erreicht, könnte es weitere Impulse geben. Mit Barrick Mining präsentierte bereits ein eminent wichtiger Gold- und Kupferproduzent seine Finanzergebnisse. Diese lassen in Bezug auf die Ergebnisse anderer Konzerne hoffen. In den nächsten Tagen werden unter anderem Newmont (19. Februar), Agnico Eagle Mines (13. Februar) und Kinross Gold (19. Februar) ihre Ergebnisse veröffentlichen. 

    Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass der Goldpreis die Zone 4.500 US-Dollar / 4.300 US-Dollar weiterhin erfolgreich verteidigen kann. Solange diese Unterstützung intakt ist, ist das bullische Szenario mit Ziel 6.000 US-Dollar zu präferieren. Mit der Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung muss jederzeit gerechnet werden. Die Basis ist stabil. Entsprechend stellen die genannten Goldproduzenten unverändert exzellente Alternativen zu den hochbewerteten Tech-Aktien dar. Nicht zuletzt zeigten die Reaktionen auf die Quartalsberichte von Amazon, Microsoft und AMD das der Markt ob der Bewertung nervös ist. Gleiches gilt für den Dax-Wert SAP. Auch hier löste der Quartalsbericht Besorgnis aus. 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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