Blutroter Spätsommer voraus?

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    Bitcoin vor "endgültiger Kapitulation" – der wirkliche Crash kommt erst noch

    Trotz kurzem Rebound bleibt Bitcoin laut Marktbeobachtern in einer gefährlichen Bärenmarkt-Box gefangen. Die Seitwärtsphase gilt nur als Vorbereitung auf den nächsten Sturz – mit möglichen Tiefs unter 50.000 US-Dollar.

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    Blutroter Spätsommer voraus? - Bitcoin vor "endgültiger Kapitulation" – der wirkliche Crash kommt erst noch

    Bitcoin hat sich nach seinem Absturz auf rund 60.000 US-Dollar am Wochenende wieder etwas stabilisiert und am Montag im asiatischen Handel zeitweise knapp 70.000 US-Dollar erreicht. Trotz dieser Erholung warnen mehrere Marktbeobachter jedoch, dass der jüngste Aufwärtsimpuls trügerisch sein könnte. Die Volatilität bleibt hoch, der Optionsmarkt signalisiert weiterhin Absicherungsbedarf gegen neue Tiefs – und einige prominente Analysten rechnen bereits mit einem erneuten deutlichen Rückschlag.

    Der Trader "Doctor Profit" sieht die aktuelle Preiszone nicht als Entwarnung, sondern als Teil einer größeren Korrekturphase. Nach seiner Analyse bewegt sich Bitcoin in einer breiten Seitwärtsrange zwischen 57.000 und 87.000 US-Dollar – eine Spanne von rund 33 Prozent. Diese Phase interpretiert er als "Struktur" eines Bärenmarktes, nicht als belastbare Unterstützung. "Wir befinden uns in einem Bärenmarkt. Die Erholungen sind nur vorübergehend und dienen dazu, Liquidität für weitere Abwärtsbewegungen aufzubauen", erklärt er auf X. Historisch bewegte sich Bitcoin bereits 2024 lange in einer ähnlichen Zone, bevor der Markt erneut abverkauft wurde.

    Der Krypto-Trader rechnet damit, dass Bitcoin nach Abschluss der jetzigen Seitwärtsphase in den Bereich zwischen 44.000 und 50.000 US-Dollar fallen könnte – möglicherweise erst im Spätsommer. Für kurzfristige Trades sieht er jedoch Chancen: Er hält weiterhin Short-Positionen aus dem Bereich 115.000 bis 125.000 US-Dollar, kauft aber gleichzeitig Spot-Bitcoin zwischen 57.000 und 60.000 US-Dollar, um Zwischenerholungen mitzunehmen. Die Obergrenze der aktuellen Box bei 87.000 US-Dollar sieht er nicht als Kursziel, sondern lediglich als mögliche Range-Spitze. Wird dieses Niveau erreicht, würde er seine Shorts eher ausbauen.

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    Auch andere Marktkommentatoren bleiben skeptisch. Filbfilb, einer der bekanntesten pseudonymen Bitcoin-Analysten, weist darauf hin, dass Bitcoin inzwischen klar unter seinem exponentiellen 50-Wochen-Durchschnitt von 95.300 US-Dollar liegt – einem Niveau, das er als zentralen Trendmarker bezeichnet. Dieses Unterschreiten mache den Markt anfällig und ähnele eher einer Baisse als einer beginnenden Erholung. Der Marktbeobachter BitBull ergänzt, dass die "endgültige Kapitulation" noch ausstehe und sich eine echte Talsohle "unterhalb der 50.000-Dollar-Marke bilden wird, wo die meisten ETF-Käufer unter Wasser sein werden".

    Während die technische Lage damit weiter belastet bleibt, deutet die jüngste Erholung vor allem auf kurzfristige Risikobereitschaft hin, nachdem auch Tech-Aktien am Montag wieder anzogen. Für langfristig orientierte Anleger bedeutet das Umfeld jedoch weiterhin hohe Unsicherheit: Die Marktkommentatoren sind sich einig, dass der Weg zur tatsächlichen Bodenbildung noch nicht abgeschlossen ist – und dass die entscheidende Phase erst bevorstehen dürfte.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

    Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,84 % und einem Kurs von 69.005USD auf CryptoCompare Index (09. Februar 2026, 13:18 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
    Blutroter Spätsommer voraus? Bitcoin vor "endgültiger Kapitulation" – der wirkliche Crash kommt erst noch Trotz kurzem Rebound bleibt Bitcoin laut Marktbeobachtern in einer gefährlichen Bärenmarkt-Box gefangen. Die Seitwärtsphase gilt nur als Vorbereitung auf den nächsten Sturz – mit möglichen Tiefs unter 50.000 US-Dollar.

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