BTC wieder unter 70.000 USD
Saylor trotzt dem Krypto-Crash: "Satoshis Geschenk für die Gläubigen"
Bitcoin rutscht erneut unter 70.000 US-Dollar. Trotz starker ETF-Zuflüsse bleibt die Nervosität hoch, die Volatilität explodiert. Doch einer der prominentesten HODLer zeigt sich unbeeindruckt von dem Crash.
- Bitcoin fällt erneut unter 70.000 US-Dollar.
- Saylor bleibt optimistisch, kauft weitere Bitcoin.
- Volatilität bleibt hoch, Nervosität am Markt.
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Für Strategy-CEO und Bitcoin-Überzeugungstäter Michael Saylor sind die "Bitcoin-Regeln" eigentlich klar: "1. Kaufe Bitcoin und 2. Verkaufe Bitcoin nicht". Mit Durchhalteparolen wie diesen heizt der 61-Jährige während des aktuellen Krypto-Ausverkaufs seinen Followern auf X ein. Bloß die Ruhe bewahren, lautet die Devise. "Volatiltät ist Satoshis Geschenk für die Gläubigen", lautet ein anderer Post.
Bitcoin ist zum Wochenauftakt erneut unter die Marke von 70.000 US-Dollar gerutscht. Nach einer kurzen Beruhigung im asiatischen Handel verlor die Kryptowährung am Montagmorgen in New York rund 2 Prozent und notierte zeitweise bei etwa 68.000 US-Dollar. Damit setzt sich die nervöse Seitwärtsbewegung nach den heftigen Ausschlägen der Vorwoche fort.
Für Saylor als einen der größten Fürsprecher des Bitcoin offenbar eher ein Grund zum Nachkaufen. Anlässlich seines Geburtstags vor wenigen Tagen schrieb er: "Wenn ihr mir ein Geburtstagsgeschenk machen wollt, geht und kauft euch selbst ein paar Bitcoin."
Am Montag legte er selbst nach. In einem weiteren X-Post gab er bekannt, dass Strategy 1142 weitere Bitcoin zu einem Durchschnittskurs von 78.800 US-Dollar gekauft habe - ein Preis der rund 10.000 US-Dollar über dem Preis vom Montagnachmittag liegt.
Erst am Donnerstag war Bitcoin bis auf gut 60.000 US-Dollar gefallen – der tiefste Stand seit Oktober –, ehe es am Freitag zu einer dynamischen Gegenbewegung über 70.000 US-Dollar kam. Im Zuge dessen war zum Wochenende auch die Strategy-Aktie um fast 20 Prozent gestiegen. Am Montag dann die heftige Gegenbewegung. Die Strategy-Aktie verliert zum Wochenstart kräftig und liegt kurz nach US-Handelsstart zwischen 4 und 7 Prozent im Minus.
Die Aktie zählt weiter zu den am meisten geshorteten Werten am US-Markt. Ein Umstand, den Saylor wie ein Abzeichen trägt. Zu einer Grafik, die den Open Interest, also die Gesamtzahl der ausstehenden Derivatekontrakte, die noch nicht abgewickelt wurden, anzeigt, schreibt. Saylor knapp: "MSTR = Most Interesting".
Angesichts eines spektakulären Quartalsverlustes von 12,4 Milliarden US-Dollar, den das Softwareunternehmen in der vergangenen Woche meldete und einer Krypto-Achterbahnfahrt, die noch nicht am Ende ist, dürfte Saylors Krypto-Glaube wohl tatsächlich vor allem eins bleiben: Höchst interessant.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion
Die Microstrategy (Doing business Strategy) (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -3,72 % und einem Kurs von 109,9EUR auf Tradegate (09. Februar 2026, 16:00 Uhr) gehandelt.

