Bitcoins Blutspur

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    Verlustlawine rollt – 9,3 Millionen Bitcoins unter Wasser

    Der Bitcoin taumelt nach dem Blutbad – und 9,3 Millionen Coins stehen im Verlust. Analysten sprechen trotzdem vom "schwächsten Bärenmarkt der Geschichte" und halten an einem explosiven Kursziel fest.

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    Bitcoins Blutspur - Verlustlawine rollt – 9,3 Millionen Bitcoins unter Wasser

    Bitcoin steckt nach der jüngsten Crash-Woche weiter in einer angespannten Phase und pendelt unter der Marke von 70.000 US-Dollar. Der Kurs war zuvor auf 63.000 US-Dollar gefallen – den tiefsten Stand seit Oktober 2024 –, bevor eine technische Erholung einsetzte. Trotz des Rückschlags bewertet Bernstein-Analyst Gautam Chhugani die Situation deutlich milder. In einer Mitteilung vom 9. Februar sprach er davon, dass "die Bitcoin-Baisse so schwach wie nie zuvor ist" und bestätigte sein Kursziel von 150.000 US-Dollar bis 2026. Für ihn handelt es sich nicht um einen strukturellen Zusammenbruch, sondern um "eine Vertrauenskrise". Er betonte: "Nichts ist kaputt gegangen, es werden keine Leichen aus dem Keller kommen."

    Chhugani verweist dabei auf die Stabilität des Ökosystems: Weder habe es Bilanzausfälle wie Mt. Gox, Terra oder FTX gegeben, noch sei die Marktstruktur beschädigt. Selbst die Spot-ETFs verzeichneten in der Crash-Woche lediglich Abflüsse von rund 7 Prozent, während der Bitcoin-Kurs zeitweise um 50 Prozent korrigierte. Auch die jüngsten Liquidationen deuten auf eine leichte Entspannung hin: Laut CoinGlass fielen sie binnen 24 Stunden auf 344 Millionen US-Dollar – ein deutlicher Rückgang gegenüber den massiven 2,42 Milliarden US-Dollar am 6. Februar.

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    Andere Marktbeobachter zeichnen ein ähnlich nüchternes Bild. Timothy Misir von Blockhead Research sieht ETF-Flows weiterhin als wichtigsten Indikator: Anhaltende Abflüsse zeigten, dass institutioneller Schuldenabbau noch laufe, doch bereits eine Stabilisierung – selbst ohne Zuflüsse – wäre ein positives Signal. Er beschreibt eine "klar definierte Marktstruktur" mit Unterstützung im Bereich der niedrigen 60.000-US-Dollar und einem starken Widerstand knapp unter 80.000 US-Dollar. In dieser Zone sei die Angebotsdichte hoch, weshalb Erholungen zuletzt wiederholt scheiterten. Laut Misir sind aktuell bei einem Kurs von 70.000 US-Dollar rund 9,3 Millionen Bitcoins "unter Wasser" – der höchste Wert seit Januar 2023 und ein psychologisch bedeutender Schwellenpunkt.

    Auch Fundstrat-Stratege Sean Farrell bleibt trotz der Korrektur konstruktiv und erhöhte sein Netto-Long-Exposure zuletzt auf 80 Prozent, ließ jedoch "etwas Spielraum für einen weiteren Besuch im 50.000er-Bereich". Insgesamt sehen mehrere Analysten keinen fundamentalen Bruch, sondern eine Phase gedrückter Liquidität, in der Bitcoin weiterhin wie eine Risikoanlage reagiert. Bernstein geht daher unverändert davon aus, dass sich der Markt bei entspannterer Finanzlage neu bewertet und Bitcoin bis Ende 2026 erneut Allzeithochs erreichen kann – mit einem Kursziel von 150.000 US-Dollar.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

    Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,64 % und einem Kurs von 68.960USD auf CryptoCompare Index (10. Februar 2026, 16:11 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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