Der nächste Big Short

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    Burrys Horror-Prognose erschüttert Palantir – droht ein Einbruch um 60 %?

    Michael Burry sieht bei Palantir ein bearishes Muster und skizziert mögliche Sturzbereiche weit unter dem aktuellen Kurs. Nach seinem neuen Post wächst die Angst vor einem massiven Rücksetzer.

    Für Sie zusammengefasst
    Der nächste Big Short - Burrys Horror-Prognose erschüttert Palantir – droht ein Einbruch um 60 %?

    Michael Burry, der durch "The Big Short" berühmt gewordene Investor, hat erneut die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen. In einem neuen Beitrag auf X kündigte er an, dass er "an etwas arbeitet $PLTR" – und veröffentlichte dazu einen Chart, der nach seiner Interpretation ein klassisches Schulter-Kopf-Schulter-Muster zeigt. Für technische Analysten gilt diese Formation oft als Warnsignal für das Ende eines Aufwärtstrends. Der von Burry markierte "Kopf" liegt am Rekordhoch von 207,52 US-Dollar aus dem November 2025, während die Nackenlinie im Bereich um 140 US-Dollar verläuft.

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    Am Dienstag fiel die Aktie um 2,4 Prozent auf 139,51 US-Dollar – und rutschte damit bereits unter Burrys identifizierte Nackenlinie. Am Mittwoch sind die Vorzeichen ebenfalls rot. Der Investor skizziert zwei mögliche Unterstützungszonen: die erste bei etwa 83 US-Dollar, was rund 41 Prozent Abschlag auf den letzten Schlusskurs bedeutet, sowie eine tiefere "Landezone" bei etwa 54 US-Dollar, was einen Rückgang von mehr als 61 Prozent entspräche. Burry setzt seine Skepsis auch in konkreten Positionen um: Laut SEC hielt er Ende 2025 Put-Optionen im Wert von 912 Millionen US-Dollar auf Palantir und ist zusätzlich gegen Nvidia short.

    Die Aktie hat seit ihrem Allzeithoch von über 220 US-Dollar etwa 36 Prozent verloren. Trotz dieser Korrektur bleibt der Markt geteilt. Während die Dynamik zuletzt sichtbar nachließ und Palantir seit Ende Januar unter dem 200-Tage-Durchschnitt notiert, melden sich auch bullishe Stimmen. Daiwa hob die Aktie am Dienstag von "neutral" auf "kaufen" hoch, senkte jedoch das Kursziel von 200 auf 180 US-Dollar. Der Broker verweist auf starke Q4-Zahlen, ein Umsatzwachstum von 137 Prozent im US-Geschäft und eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Palantirs KI-Plattform – sowohl von Regierungsbehörden als auch aus der Privatwirtschaft.

    Dennoch bleibt der Markt gespalten. Während Analysten Burry zugestehen, dass das Chartbild technisch angeschlagen wirkt, argumentieren die Bullen, dass fundamentale Stärke langfristig schwerer wiegt als kurzfristige Muster. Burry hingegen bleibt eindeutig bearish: Die Kursentwicklung der vergangenen Monate signalisiere ein strukturelles Top, und Palantir könne deutlich tiefer fallen. Ob sich die Formation tatsächlich bestätigt oder ob die starke Fundamentaldynamik des KI-Spezialisten den Trend dreht, bleibt der zentrale Konflikt, an dem sich Anleger momentan abarbeiten.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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