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China am Rande des Zusammenbruchs? Wie die Immobilienkrise das Land gefährdet!
Die Immobilienkrise in China ist schlimmer als erwartet! Sinkende Preise, unverkaufte Wohnungen und drohende Bankrottwellen – was das für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt bedeutet!
- Immobilienkrise in China: Preise sinken, Wohnungen leer.
- Prognosen: Verluste könnten bis 14% steigen bis 2026.
- Globale Auswirkungen: Gefahr einer weltweiten Finanzkrise.
- Report: Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, steckt tief in der größten Immobilienkrise seiner Geschichte. Was als boomender Markt begann, ist heute ein massives Durcheinander aus sinkenden Preisen und leer stehenden Luxuswohnungen. Analysten von S&P Global warnen, dass sich die Krise weiter verschärfen und die prognostizierten Verluste für 2026 von 8 auf 14 Prozent steigen könnten. Zuerst hatte der US-Nachricchtensender Bloomberg darüber berichtet.
Tatsächlich ist das Problem einer Immobilienblase in China schon seit Längerem bekannt. So hatte wallstreetONLINE bereits 2021 über den massiven Bauboom, die daraus resultierende Spekulation und die Immobilienblase in China berichtet.
Das einst boomende Immobiliengeschäft, das mehr als ein Viertel der chinesischen Wirtschaft ausmachte, ist in eine Schuldenfalle geraten. Die Zahl der nicht verkauften Immobilien explodiert, während die Preise in den Großstädten wie Peking und Guangzhou weiter fallen. In den letzten Monaten meldeten sogar einige der größten Städte wie Shanghai einen dramatischen Rückgang der Immobilienpreise.
Doch die Situation könnte noch schlimmer werden. Die chinesische Regierung versucht zwar mit einzelnen Unterstützungsmaßnahmen, den Markt zu stabilisieren, doch ihre Wirkung ist bisher begrenzt. Der eigentliche Albtraum für Investoren sind die vielen unverkauften Häuser, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen und die ohnehin schon hohe Angebotssituation weiter verschärfen könnten.
Was bedeutet das für die globale Wirtschaft? China hat einen enormen Einfluss auf den internationalen Handel und die Finanzmärkte. Sinken die Immobilienpreise weiter und werden die Schuldenberge größer, könnte dies zu einer weltweiten Finanzkrise führen, deren Ausmaße wir noch nicht abschätzen können.
China hat noch keinen geeigneten Plan gefunden, um das drohende Desaster zu verhindern. Viele befürchten, dass dies zu einer langen Rezessionsphase führen könnte – sowohl in China als auch weltweit. Das Immobiliendebakel könnte sogar die größten Banken ins Wanken bringen.
Bürger und Investoren fragen sich: Wie wird sich diese Krise auf die Weltmärkte auswirken? Wird die chinesische Regierung den Boden unter den Füßen ihrer Entwickler und Banken retten können? Oder wird die Immobilienblase bald endgültig platzen?
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

