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    20-%-Crash bei Pinterest! CEO enthüllt überraschende Gründe für Gewinneinbruch

    Pinterest leidet unter Zöllen und schwachem Umsatz – Aktien stürzen um 20 Prozent ab. CEO Bill Ready spricht von externen Schocks und schwachem Ausblick für das erste Quartal. Was Anleger jetzt wissen müssen!

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    Die Pinterest-Aktien brachen nach Börsenschluss um bis zu 20 Prozent ein. CEO Bill Ready erklärte, das Unternehmen sei in diesem Jahr durch "externe Schocks im Zusammenhang mit Zöllen" getroffen worden, von denen insbesondere die großen Einzelhandelswerbetreibenden betroffen gewesen seien. Im vierten Quartal verfehlte das Unternehmen die Gewinnerwartungen, während der Umsatz die Prognosen nur knapp erfüllte und der Ausblick schwach ausfiel.

    Im Vergleich zu den Konsensschätzungen der Analysten erzielte Pinterest einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 67 Cent, während die Erwartungen bei 69 Cent lagen. Der Umsatz belief sich auf 1,32 Milliarden US-Dollar und lag damit sehr nah an den Prognosen von 1,33 Milliarden US-Dollar. Ready betonte, dass das Unternehmen mit der Umsatzentwicklung im vierten Quartal unzufrieden sei, da diese nicht widerspiegele, was Pinterest langfristig leisten könne.

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    Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der Nettogewinn mit 277 Millionen US-Dollar einen Rückgang von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Damals hatte der Nettogewinn noch bei 1,85 Milliarden US-Dollar gelegen, was unter anderem auf einen aufgeschobenen Steueranspruch zurückzuführen war. Dies ist bereits das zweite Quartal in Folge, in dem Pinterest einen Rückgang von rund 20 Prozent seines Wertes hinnehmen musste, nachdem die Ergebnisse an der Wall Street enttäuschten.

    Das bereinigte EBITDA belief sich im vierten Quartal auf 541,5 Millionen US-Dollar und lag damit ebenfalls unter den Analystenschätzungen von 550 Millionen US-Dollar.

    In einer Analystenkonferenz erklärte Finanzchefin Julia Donnelly, der Einfluss der Zölle auf große Einzelhändler stelle ein bedeutenderes Hindernis dar als erwartet. Diese hätten zudem ihre Werbeausgaben in Europa zurückgefahren, was sich ebenfalls negativ auf die Ergebnisse ausgewirkt habe. Der Einzelhandelssektor leidet zunehmend unter den Folgen des Handelskriegs von Präsident Donald Trump, durch den die Versandkosten in die Höhe trieben und Unternehmen dazu zwangen, die Preise zu erhöhen und ihr Produktsortiment zu reduzieren. Infolgedessen reduzierten viele Einzelhändler auch ihre Werbeausgaben.

    Pinterest erwartet für das erste Quartal einen Umsatz zwischen 951 Millionen und 971 Millionen US-Dollar. Diese Schätzung liegt unter den Analystenerwartungen von 980 Millionen US-Dollar. Die Finanzchefin gab an, dass das Unternehmen auch im ersten Quartal mit den gleichen Herausforderungen rechnen müsse, die sich möglicherweise noch verschärfen könnten – insbesondere in Großbritannien und Europa.

    Im Januar hatte Pinterest zudem angekündigt, weniger als 15 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen und Büroflächen zu reduzieren, um Ressourcen für technische Teams umzuschichten. Diese sollen sich auf die Entwicklung von KI-gesteuerten Produkten konzentrieren. Laut Donnelly könnte diese Umstrukturierung kurzfristig für zusätzliche Unruhe sorgen. Trotz der negativen Ergebnisse konnte Pinterest im vierten Quartal einen Anstieg der monatlich aktiven Nutzer auf weltweit 619 Millionen verzeichnen. Dies entspricht einem Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Region USA und Kanada erzielte das Unternehmen im vierten Quartal einen Umsatz von 979 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 973 Millionen US-Dollar.

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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