Musks neue Raumfahrt-Vision

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    "Du musst zum Mond fliegen" – Baut Elon Musk die KI-Fabrik im All?

    Elon Musk will KI-Satelliten vom Mond starten. In einer internen Rede skizziert er eine radikale Vision für xAI, SpaceX und die Zukunft von X.

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    Musks neue Raumfahrt-Vision - "Du musst zum Mond fliegen" – Baut Elon Musk die KI-Fabrik im All?

    Elon Musk treibt seine Vision für künstliche Intelligenz und Raumfahrt auf die Spitze. Wie die New York Times berichtet, sagte der Chef von Tesla und SpaceX bei einer Mitarbeiterversammlung von xAI, das Unternehmen brauche eine Fabrik auf dem Mond, um KI-Satelliten zu bauen.

    Ein Katapult im All

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    Kern der Idee ist eine Mondbasis mit einer Produktionsstätte für Satelliten. Diese sollen die Rechenleistung für die KI von xAI liefern. Die Satelliten würden mit einem sogenannten Massentreiber ins All geschossen. Dabei handelt es sich um eine Art gigantisches Katapult.

    "Du musst zum Mond fliegen", sagte Musk laut der New York Times bei dem Treffen. Der Schritt solle xAI helfen, mehr Energie zu nutzen als andere Unternehmen, um seine KI zu bauen. Weiter erklärte er: "Es ist schwer vorstellbar, was eine Intelligenz dieser Größenordnung denken würde, aber es wird unglaublich spannend sein, dies zu beobachten."

    Wie eine solche Anlage konkret entstehen soll, ließ Musk in seiner rund einer Stunde langen Rede offen.

    SpaceX und xAI wachsen zusammen

    Erst Anfang des Monats hatte SpaceX die Übernahme von xAI bekannt gegeben. Musk kommentierte den Schritt mit den Worten: "Dies markiert nicht nur das nächste Kapitel, sondern das nächste Buch in der Mission von SpaceX und xAI: Skalierung, um eine empfindungsfähige Sonne zu erschaffen, die das Universum versteht und das Licht des Bewusstseins bis zu den Sternen ausdehnt!"

    Auf seiner Plattform X schrieb Musk zudem, SpaceX konzentriere sich zunächst auf den Aufbau einer Basis auf dem Mond, bevor ein Mars-Projekt angegangen werde. "Für diejenigen, die es nicht wissen: SpaceX hat seinen Fokus bereits auf den Bau einer sich selbst entwickelnden Stadt auf dem Mond verlagert, da wir dies möglicherweise in weniger als 10 Jahren erreichen können, während es für den Mars mehr als 20 Jahre dauern würde", erklärte er.

    Zwei frühere SpaceX-Manager sagten der New York Times jedoch, der Mond sei lange kein zentrales Ziel des Unternehmens gewesen.

    Druck bei xAI und X

    Musk betonte bei dem Treffen den Ehrgeiz seines KI-Start-ups. "Wenn Sie in einem bestimmten Technologiebereich schneller vorankommen als alle anderen, werden Sie zum Marktführer, und xAI kommt schneller voran als jedes andere Unternehmen – niemand kommt auch nur annähernd an uns heran", sagte er. Zugleich räumte er ein, dass sich das Unternehmen neu organisiere und nicht jeder für spätere Wachstumsphasen geeignet sei.

    Auch Musks Plattform X steht im Fokus. Musk sprach von rund 600 Millionen monatlich aktiven Nutzern. Die New York Times konnte diese Zahl nicht verifizieren. 2022 hatte das damalige Twitter 237,8 Millionen täglich aktive Nutzer mit Werbekontakt gemeldet. "Die meisten Menschen nutzen die X-App nur gelegentlich, wenn es ein bedeutendes weltweites Ereignis gibt", sagte Musk. Mit neuen Diensten wie "X Money" und einer eigenständigen Chat-App wolle er die Nutzung steigern. "Wir werden den Menschen natürlich Gründe liefern, überzeugende Gründe, die App jeden Tag zu nutzen, und ich gehe davon aus, dass wir weit über eine Milliarde aktive Nutzer pro Tag haben werden."

    Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
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