Gesunde Korrektur bei Gold
Goldpreis: Wells Fargo sagt: Buy the dip, baby!
Da der Goldpreis von seinen Höchstständen Ende Januar gefallen ist, rät Wells Fargo seinen Kunden nun, den Rücksetzer zu kaufen, und erwartet in Kürze eine weitere Rallye des Edelmetalls.
- Wells Fargo empfiehlt Goldrücksetzer zu kaufen.
- Goldpreis liegt über Tiefstständen, aber 10% unter Hoch.
- Prognose: Goldpreis bis 2026 auf 6.100-6.300 USD.
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Spot-Gold liegt zwar über seinen Tiefstständen Anfang Februar, ist aber immer noch mehr als 10 Prozent unter dem Rekordhoch von 5.594,82 US-Dollar pro Unze vom 29. Januar. Die US-Gold-Futures für April-Lieferung haben sich ebenfalls wieder über 5.000 USD erholt, liegen jedoch noch unter den Rekordpreisen von über 5.300 US-Dollar.
Nachdem sich die Preise nach den dramatischen Rückgängen stabilisiert haben, der SPDR Gold Shares ETF fiel am 30. Januar um 10 Prozent und am folgenden Tag um weitere 4 Prozent, sieht Wells Fargo nun keinen Grund mehr, dass Anleger in Panik geraten sollten.
"Der jüngste Rücksetzer scheint eine gesunde Korrektur nach einem außergewöhnlich starken Anstieg zu sein", schreibt Analyst Edward Lee in einer Mitteilung am Montag.
"Gold notierte vom 22. bis 29. Januar auch über 30 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt, ein schwer zu haltendes Niveau, das häufig Gewinnmitnahmen auslöst. Wir erwarten nach solch schnellen Gewinnen eine Phase der Konsolidierung."
Tatsächlich geht Wells Fargo davon aus, dass die Rallye wieder an Fahrt gewinnen wird, und hat das Kursziel für das gelbe Metall zum Jahresende 2026 auf eine Spanne von 6.100 bis 6.300 US-Dollar sogar noch angehoben. Das würde einen Anstieg von mindestens 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau bedeuten.
Wells Fargos meint, dass Rücksetzer wie der aktuelle tatsächlich eher Chancen darstellen, die Positionen im Metall auszubauen, anstatt Gewinne mitzunehmen.
"Wir glauben nicht, dass der Bullenmarkt vorbei ist. Unserer Ansicht nach sollte Gold weiterhin von anhaltender geopolitischer Unsicherheit, makroökonomischer Volatilität und der anhaltenden Nachfrage der Zentralbanken profitieren", schreibt Lee.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

