Schwache Bilanz

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    Coinbase verfehlt mit Quartalszahlen die Erwartungen – Aktie rutscht ab

    Coinbase veröffentlicht schwache Quartalszahlen und verfehlt die Erwartungen. Der Rutsch in die Verlustzone lässt die Aktie deutlich fallen.

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    Schwache Bilanz - Coinbase verfehlt mit Quartalszahlen die Erwartungen – Aktie rutscht ab

    Die US-Kryptobörse Coinbase hat im vierten Quartal die Erwartungen des Marktes verfehlt. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch rückläufige Handelsaktivitäten und sinkende Preise digitaler Vermögenswerte.

    Der Konzern meldete einen Gesamtumsatz von 1,78 Milliarden US-Dollar und blieb damit unter den Analystenschätzungen von 1,83 Milliarden US-Dollar. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie enttäuschte das Unternehmen: Mit 0,66 US-Dollar lag der Wert deutlich unter dem Konsens von 0,86 US-Dollar.

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    Nach Veröffentlichung der Zahlen schloss die Aktie 7,9 Prozent tiefer bei 141 US-Dollar und weitete damit die Verluste seit Jahresbeginn auf rund 40 Prozent aus.

    Transaktionsumsätze fallen erstmals unter die Milliardenmarke

    Besonders deutlich zeigt sich die Schwäche im Kerngeschäft: Die Transaktionsumsätze lagen bei 983 Millionen US-Dollar und damit unter den Erwartungen von 1,02 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Rückgang von rund sechs Prozent.

    Vor allem das Privatkundengeschäft entwickelte sich schwach. Die Erlöse aus Consumer-Transaktionen gingen im Quartalsvergleich um 13 Prozent zurück. Als Gründe nennt das Unternehmen eine Verschiebung hin zu günstigeren Handelsprodukten sowie eine stärkere Nutzung des Abo-Dienstes Coinbase One, der niedrigere Gebührenstrukturen bietet.

    Verlust statt Gewinn

    Unter dem Strich rutschte Coinbase in die roten Zahlen. Das Unternehmen meldete einen Nettoverlust von 667 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorquartal noch ein Gewinn erzielt worden war. Hauptursache waren Bewertungsverluste im Zusammenhang mit dem eigenen Krypto-Asset-Portfolio sowie strategischen Beteiligungen.

    Der abrupte Ergebnisumschwung verdeutlicht, wie stark das Geschäftsmodell der Plattform weiterhin von Marktstimmung und Preisentwicklung digitaler Vermögenswerte abhängt.

    Stablecoins als Stabilitätsanker

    Während das Handelsgeschäft schwächelte, erwies sich das Geschäft rund um Stablecoins als Lichtblick. Die entsprechenden Erlöse stiegen im Quartalsvergleich um drei Prozent auf 364 Millionen US-Dollar.

    Ausblick

    Für das laufende Quartal meldete Coinbase bis zum 10. Februar bereits rund 420 Millionen US-Dollar an Transaktionserlösen. Gleichzeitig warnte das Unternehmen davor, diese Entwicklung auf das Gesamtquartal hochzurechnen, da die Marktbedingungen weiterhin stark schwankten.

    Die Prognose für wiederkehrende Umsätze liegt bei 550 bis 630 Millionen US-Dollar und signalisiert damit eine vorsichtige Haltung des Managements angesichts unsicherer Marktbedingungen.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Coinbase Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,46 % und einem Kurs von 120,6EUR auf Tradegate (13. Februar 2026, 08:09 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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