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    Wachsende Bedrohungen erfordern ein krisenfestes europäisches Stromsystem laut Eurelectric

    BRÜSSEL, 13. Februar 2026 /PRNewswire/ -- Russlands Krieg gegen die Ukraine hat eine harte Wahrheit offengelegt: Europas Stromsystem ist inzwischen ein vorrangiges Angriffsziel. Selbst außerhalb eines Kriegsszenarios werden Europas Stromnetze bereits durch hybride und Cyberangriffe auf die Probe gestellt. Vor diesem Hintergrund hat  Eurelectric heute auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen neuen Bericht vorgestellt, der untersucht, wie gut der Stromsektor tatsächlich vorbereitet ist, und konkrete Empfehlungen für Energieversorger und politische Entscheidungsträger formuliert.

    Eurelectric Logo

    Die militärische Strategie Russlands in der Ukraine hat die Strominfrastruktur zu einem Hauptziel gemacht und die zentrale Rolle der Energieversorger für das Funktionieren der Gesellschaft unter Beschuss verdeutlicht. Versorgungsunternehmen sind faktisch zur zweiten Verteidigungslinie geworden, indem sie in Krisenzeiten lebenswichtige Dienstleistungen aufrechterhalten.

    Auch ohne sich direkt im Krieg zu befinden, ist Europa bereits mit hybriden Bedrohungen konfrontiert, die von Sabotage und Cyberangriffen bis hin zu Desinformation reichen. Im Jahr 2024 wurden mindestens 11 Angriffe auf kritische Infrastrukturen verzeichnet, während seit 2022 insgesamt 23 Cyberangriffe den europäischen Energiesektor betroffen haben. Unabhängig von den Tätern nehmen diese Vorfälle an Umfang und Häufigkeit zu und erhöhen den Druck auf die Energieversorger, eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen

    „Wir leben in einer neuen Realität zunehmender Bedrohungen. Das erfordert einen grundlegenden Mentalitätswandel", sagte Markus Rauramo, Präsident von Eurelectric. „Die Vorbereitung auf physische und hybride Angriffe sowie die Reaktion darauf und die Wiederherstellung danach müssen künftig ein zentrales Element der Strategien von Energieunternehmen sein."

    Der neue Bericht von Eurelectric kommt zu dem Schluss, dass zwar das Risikobewusstsein wächst, die Vorsorge im Sektor jedoch weiterhin uneinheitlich ist. Da kritische Infrastrukturen bereits stark belastet sind, warnt der Bericht, dass jetzt gehandelt werden muss.

    „Dieser Bericht übersetzt die harten Lehren aus der Ukraine in konkrete Maßnahmen für den Rest Europas", sagte Kristian Ruby, Generalsekretär von Eurelectric. „Er zeigt auf, was Energieversorger bereits heute tun können – von besserer Krisenkoordination und Schulung über die Härtung von Anlagen bis hin zur Sicherung der Kommunikation und der Bevorratung kritischer Ausrüstung –, um sich besser auf Angriffe vorzubereiten, darauf zu reagieren und sich davon zu erholen."

    Zur Stärkung der Vorsorge fordert der Bericht die Versorger auf:

    1.  Die Lageerkennung und Krisenbereitschaft zu verbessern, einschließlich der Zusammenarbeit mit Behörden und regelmäßiger Übungen;

    2.  Kritische Anlagen zu schützen, indem Infrastrukturen verstärkt, Ausrüstung bevorratet, Reparaturkapazitäten ausgebaut und Cyberresilienz von Anfang an integriert wird.

    Hinweis für die Redaktion:

    Eurelectric vertritt die gemeinsamen Interessen der europäischen Stromwirtschaft. Im Namen von mehr als 3.500 Stromunternehmen setzen wir uns dafür ein, die Rolle der Elektrizität für den gesellschaftlichen Fortschritt zu fördern.

    Pressekontakt:

    Chiara CARMINUCCI
    Beraterin – Presse- und Medienarbeit
    ccarminucci@eurelectric.org
    +32476871575

    Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2778763/5778762/Eurelectric_Logo.jpg

     

     

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    PR Newswire (dt.)
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    Wachsende Bedrohungen erfordern ein krisenfestes europäisches Stromsystem laut Eurelectric BRÜSSEL, 13. Februar 2026 /PRNewswire/ - Russlands Krieg gegen die Ukraine hat eine harte Wahrheit offengelegt: Europas Stromsystem ist inzwischen ein vorrangiges Angriffsziel. Selbst außerhalb eines Kriegsszenarios werden Europas Stromnetze bereits …

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