Nervöser Markt

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    Bitcoin auf dünnem Eis kurz vor Optionsverfall und US-Inflationsdaten

    Bitcoin bleibt auf Vorwochenniveau, während US-CPI-Daten und der Bitcoin-Optionsverfall heute den nächsten Impuls für den Markt liefern könnten.

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    Nervöser Markt - Bitcoin auf dünnem Eis kurz vor Optionsverfall und US-Inflationsdaten

    Bitcoin notiert am Freitagvormittag bei rund 66.700 US-Dollar, Ethereum bei 1.955 US-Dollar und XRP bei 1,36 US-Dollar – alle drei großen Coins liegen leicht im Minus im Vergleich zum Vortag. Auf Wochensicht ergibt sich jedoch weiterhin ein moderates Plus von bis zu fünf Prozent.

    Das 24-Stunden-Handelsvolumen bei Bitcoin sank auf rund 47 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang von etwa elf Prozent gegenüber dem Vortag.

    Der Crypto Fear and Greed Index verharrt mit lediglich 8 Punkten im Bereich "extremer Angst". Damit bleibt das Sentiment nahezu unverändert gegenüber dem Niveau vom Ende der vergangenen Woche.

    Im Fokus stehen heute gleich zwei potenziell marktbewegende Ereignisse: der Verfall milliardenschwerer Bitcoin-Optionen sowie die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten (CPI) um 14:30 Uhr.

    2,5 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-Optionen laufen aus

    Ein zentrales Thema des Tages ist der Auslauf von Bitcoin-Optionskontrakten im Gesamtwert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Solche Termine gelten traditionell als kurzfristige Volatilitätskatalysatoren, da Market Maker ihre Positionen absichern müssen und dadurch zusätzliche Kauf- oder Verkaufsbewegungen im Spot- und Futures-Markt auslösen können.

    Der sogenannte Max-Pain-Preis – also das Kursniveau, bei dem die meisten Optionen wertlos verfallen würden – liegt bei etwa 74.000 US-Dollar. Aktuell handelt Bitcoin jedoch mehrere Tausend US-Dollar darunter.

    Parallel laufen Ethereum-Optionen im Volumen von rund 420 Millionen US-Dollar aus.

    Blick auf die US-CPI-Zahlen

    Heute wird außerdem auf die US-Inflationsdaten geguckt. Ein stärker als erwarteter Verbraucherpreisindex könnte die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank weiter dämpfen – ein Szenario, das risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen unter Druck setzen könnte.

    Umgekehrt würde eine überraschend schwache Inflation kurzfristig Erleichterung bringen und eine technische Gegenbewegung begünstigen. In Kombination mit dem Optionsverfall könnte dies zu erhöhten Schwankungen im Tagesverlauf führen.

    ETF-Abflüsse verstärken kurzfristigen Verkaufsdruck

    Zusätzlichen Gegenwind liefert der ETF-Markt. Die in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt den zweiten Tag in Folge Nettoabflüsse. Insgesamt wurden innerhalb von zwei Handelstagen mehr als 680 Millionen US-Dollar aus den Produkten abgezogen.

    Seit Einführung der Spot-ETFs summieren sich die Nettozuflüsse weiterhin auf über 50 Milliarden US-Dollar.

    Ausblick: Fortsetzung der Korrektur?

    Analysten sehen aktuell zwei mögliche Szenarien. Einerseits könnte der Bereich um 65.000 US-Dollar als kurzfristiger Boden dienen und eine Erholungsrallye auslösen, da der Markt technisch überverkauft wirkt. Andererseits bleibt die übergeordnete Struktur bislang bearish, solange Bitcoin nicht nachhaltig über die Zone bei 74.000 US-Dollar zurückkehrt.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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