EQS-News
Partnerschaft mit dem finnischen GTK und Betolar zu Abraumhalden der Epanko-Mine
- Kooperation zwischen EcoGraf, GTK und Betolar gestartet.
- Ziel: Nutzung von Mineralabfällen für Bauprodukte.
- Fokus auf Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion.
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EQS-News: EcoGraf Limited / Schlagwort(e): Kooperation EcoGraf Limited („EcoGraf” oder „das Unternehmen”) (ASX: EGR; Frankfurt: FMK) freut sich bekannt zu geben, dass es eine unverbindliche Absichtserklärung („MOU“) mit dem Geologischen Dienst Finnlands („GTK“) und Betolar Plc („Betolar“) unterzeichnet hat, um bei Studien zur Erforschung der Verwendung von Mineralabfällen in der Massenproduktion von kohlenstoffarmen Bauprodukten zusammenzuarbeiten. |
GTK ist der Geologische Dienst Finnlands, eine finnische Regierungsbehörde, die unabhängige Forschung, Daten und Expertendienstleistungen in den Bereichen Geologie, Bodenschätze und nachhaltige Materialien anbietet1. GTK wird seine langjährige, fundierte Expertise im Bereich der Abraumhaldenbewirtschaftung in die Zusammenarbeit einbringen.
Betolar ist ein Unternehmen für Kreislaufwirtschaft und Materialtechnologie, das sich auf die Umwandlung von Industrieabfällen und Nebenprodukten in leistungsstarke, kohlenstoffarme Baumaterialien spezialisiert hat. Betolar hat die kohlenstoffarme Bindemitteltechnologie Geoprime kommerzialisiert und ermöglicht eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um bis zu 80 % sowie die Herstellung von zementfreiem Beton unter Verwendung von industriellen Bergbauabfällen2.
Durch frühere Studien und Analysen, die im Rahmen der Teilnahme am nachhaltigen und innovativen Amira Global-Forschungsprogramm zur Ablagerung von Bergbaurückständen durchgeführt wurden3, hat das Unternehmen Möglichkeiten zur weiteren Verwertung von Mineralabfällen aus der Graphitmineralverarbeitung identifiziert, darunter deren potenzielle Verwendung als Rohstoff für nachhaltige kohlenstoffarme Baumaterialien.
Auf Grundlage der aktuellen Entwicklung rechnet EcoGraf für das Epanko-Graphitprojekt damit, in den ersten zehn Jahren der Phase-1-Produktion von 73.000 Tonnen pro Jahr im Durchschnitt etwa 900.000 Tonnen Abraum pro Jahr zu erzeugen4.
Wenn dieser Ansatz erfolgreich ist, könnte er die produktive Wiederverwendung und schrittweise Beseitigung erheblicher Mengen an Abraum und Abfallgestein aus Bergwerken erleichtern. Neben der Schaffung neuer Wertströme hat das Modell das Potenzial, die Sicherheit vor Ort zu verbessern, langfristige Umweltverbindlichkeiten zu reduzieren, CO2-Emissionen zu senken, den Wasserverbrauch zu verringern und die Umweltbilanz insgesamt zu verbessern.

