KI-Trade mündet im Crash
Big-Tech: Amazon und Microsoft im Bärenmarkt, Apple vor dem Abgrund!
Während die Aktien von Amazon und Microsoft technisch bereits im Bärenmarkt sind, tendieren die Anteilsscheine von Apple noch über dieser Zone. Die Frage ist: Wie lange noch?
- Amazon und Microsoft im Bärenmarkt, Apple stabil.
- Anlegerängste durch Zinsen und KI-Monetarisierung.
- Apple könnte unter steigenden Komponentenpreisen leiden.
- Report: Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Die Angst der Anleger lässt die US-amerikanischen Tech-Aktien abrutschen, denn es kommen gleich mehrere Komponenten auf einmal: Das Zinsumfeld, die Ungewissheit über die Monetarisierung von KI, sowie die geopolitische Weltlage.
Die Aktie von Apple hat noch einen kleinen Puffer, bevor sie in den Bärenmarkt rutschen könnte. Der Erfolg iPhone-Herstellers bei der Einführung neuer Apple-Intelligence-Funktionen sowie der verbesserten Version von Siri in diesem Jahr waren entscheidend für die Entwicklung der Aktie. Sonst wäre eine Korrektur, so wie sie jetzt bei Amazon und Microsoft zu sehen ist, wahrscheinlich bereits im Gange.
Aber: Apple gehört zu denjenigen Tech-Unternehmen, die sich mit steigenden Preisen auf den Märkten für Speicher- und Speichermedien konfrontiert sehen – verursacht durch ein KI-getriebenes Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage.
Investoren sorgen sich über die Auswirkungen auf Apple; Bernstein-Analysen schätzen, dass die Preise für die Komponenten des neuen iPhones um 15 Prozent höher liegen könnten. Das könnte auf Marge und Gewinn schlagen!
Trotz Lieferengpässen und steigender Preise komme Apple bislang besser zurecht als die Konkurrenz.
So wie Amazon beispielsweise. Nach acht aufeinanderfolgenden Verlusttagen sind die Anteilsscheine von Amazon offiziell in einen technischen Bärenmarkt gerutscht – das heißt, sie liegen 20 Prozent oder mehr unter ihrem jüngsten Höchststand. Die Amazon-Aktie schloss am Donnerstag bei 199,60 US-Dollar und damit 21,4 Prozent unter ihrem letzten Hoch.
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Unter den vier großen Hyperscalern plant Amazon mit 200 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 die höchsten Investitionsausgaben. Amazon, Microsoft, Meta Platforms und Alphabet werden voraussichtlich im Jahr 2026 zusammen rund 650 Milliarden US-Dollar für KI-Investitionen ausgeben.
Amazon ist neben Microsoft der zweite Titel aus der Gruppe der Magnificent Seven, der in den Bärenmarkt gefallen ist. Die Microsoft-Aktie rutschte am 29. Januar in einen Bärenmarkt – einen Tag nachdem das Unternehmen ein Azure-Cloud-Wachstum gemeldet hatte, das hinter den Erwartungen der Investoren zurückblieb. Zum Handelsschluss am Donnerstag lag Microsoft 25,9 Prozent unter seinem jüngsten Höchststand.
Meta dürfte als Nächstes folgen: Laut Dow Jones Market Data fehlen der Aktie nur noch 2,3 Prozent bis zum Eintritt in den Bärenmarkt. Zwar übertrafen Umsatz und Gewinn im vierten Quartal die Erwartungen der Wall Street, doch steigende KI-Ausgaben und Margendruck belasten die Stimmung der Anleger. Und die Alphabet-Aktie schloss am Donnerstag 9,2 Prozent unter ihrem jüngsten Hoch.
Der nächste große Impuls für den KI-Trade wird der Quartalsbericht von Nvidia am 25. Februar sein. Die Zahlen dürften zeigen, ob der KI-Boom an Dynamik verliert – oder ob Nvidia erfolgreich die Milliarden abschöpft, die seine größten Kunden in diesen Trend investieren. Bis dahin heißt es: Nicht ins fallende Messer greifen!
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

