CPI-Bericht
Besser als erwartet: US-Inflation ist gesunken
Die Jahresinflation ist in den USA im Januar 2026 auf etwa 2,4 Prozent gesunken, nach 2,7 Prozent im Dezember 2025.
- Jahresinflation in den USA sinkt auf 2,4 Prozent.
- Verbraucherpreisindex steigt um 0,2 Prozent im Januar.
- US-Dollar-Index bleibt nach Inflationsdaten stabil.
- Report: Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die jährliche Inflation in den USA, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI), sank im Januar auf 2,4 Prozent, nach 2,7 Prozent im Dezember, wie das US Bureau of Labor Statistics (BLS) am Freitag mitteilte.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Januar im Monatsvergleich um 0,2 Prozent, nach einem Anstieg von 0,3 Prozent im Dezember. Der Kern-VPI, der die schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, legte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent zu und entsprach damit den Analystenprognosen.
Der US-Dollar-Index (USD) gab nach den Inflationsdaten unmittelbar nach seinem Tageshoch nach und notierte zuletzt nahezu unverändert bei 96,90 Punkten.
Die US-Aktienfutures notierten nach den Inflationsdaten unverändert bis leicht niedriger. Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben nach dem Inflationsbericht nach. Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen US-Staatsanleihe sank zuletzt um 2,9 Basispunkte auf 4,075 Prozent.
Die US-Zentralbank orientiert sich bei der Erreichung ihres Inflationsziels von 2 Prozent an den Preisindizes für die privaten Konsumausgaben. Beide Indikatoren liegen deutlich über dem Zielwert.
Bereits am Mittwoch reagierte der Markt trotz starker Arbeitsmarktdaten mit Kursrückgängen. Anleger befürchteten, dies würde den Kurs der Fed, die Zinsen zu senken, schaden, da der Arbeitsmarkt im Januar deutlich stärker als erwartet ausfiel.
Die Inflation rückt näher an das Fed-Ziel von rund 2 Prozent, daher rechnen die Marktteilnehmer jetzt mit wahrscheinlich zwei oder mehr Zinssenkungen im Jahr 2026.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

